Veranstaltungskalender April 10 - April 11

Ab sofort ist der neue Veranstaltungskalender des Vereinsringes Rieden/Volkesfeld für den Zeitraum April 10 - April 11 online einsehbar.
 Rentner halten Gemeinde in Schuss

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 Überall dort, wo in Rieden etwas in Ordnung gebracht werden muss, packen die Senioren an-hier unterstützt von Helmut Wingender (2. von rechts). Foto: Bell
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Eine Gruppe Riedener Senioren redet nicht viel, sondern packt an, wo es notwendig ist - Vorbildliche Arbeit zum Gemeinwohl
Jeden Mittwoch spucken Rentner in Rieden in die Hände, um ehrenamtlich im Dorf Arbeiten vorzunehmen. Sie stellen sich vorbildlich in den Dienst der Allgemeinheit.
Jeden Mittwoch, selbst bei Temperaturen um die 30 Grad, geht eine "Rentnergang" im Steinmetzdorf Rieden voller Schwung ans Werk: Die rüstigen Männer, allesamt jenseits der 65, reinigen die Grünflächen und bringen den Sauerbrunnen auf Vordermann. Kurzum, sie packen im Dorf überall dort an, wo sie gebraucht werden. Zusammen sind Ulrich Brust, Ildefons Andres, Egon Rausch, Edgar Schlich und Peter Hack unschlagbar. Unterstützt wird das Quintett von Franz-Josef Kaul, dem ehemaligen Bürgermeister von Rieden.
Für die Zukunft haben sich die tatkräftigen Helfer noch viele handwerkliche Projekte auf die Fahne geschrieben. Über das Engagement dieser tollen Truppe freut sich insbesondere Theo Krayer, der Bürgermeister der Ortsgemeinde Rieden. "Die rüstigen Senioren haben sich bereit erklärt, die Gemeinde ehrenamtlich bei den vielen Aufgaben, die sie zu leisten hat, zu unterstützen. Die Initiative lädt ein zum Mitmachen und Nachahmen", betont der Ortschef und ergänzt: "Rieden hat im vergangenen Jahr beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" den Sieg auf Kreisebene erreichen können, weil es bei uns Menschen gibt, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen." Neben seinem wöchentlichen Arbeitseinsatz richtet einer der fleißigen Rentner, Ildefons Andres, bereits seit zehn Jahren sein Augenmerk auf das Wassertretbecken der Ortsgemeinde. "Das Tretbecken liegt mir sehr am Herzen", sagt Andres.
Mittlerweile ist das Wasserbecken, an dem ein Traumpfad vorbeiführt, in die Jahre gekommen. "Es wurde in den 80er-Jahren im Zusammenhang mit der damaligen Flurbereinigung errichtet und erfreute sich bei den Riedener Bürgern und auch bei auswärtigen Wanderern großer Beliebtheit", berichtet Andres. Seit etwa einem halben Jahr ist er dabei, das Kneippbecken zu renovieren. Jüngere Riedener helfen ihm dabei.
Finanziell unterstützt werden die Arbeiten, die unter anderem die Bepflasterung des Fußpfades vom Wanderweg bis zum Tretbecken, die Einfriedung der Fläche mit Natursteinen, eine Basaltabdeckung des Mauerwerkes sowie eine neue Boden- und Innenwandverkleidung des Tretbeckens beinhalten, von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Mayen-Koblenz, von der Ortsgemeinde Rieden sowie von einem regionalen Energieversorger.
Bericht von Elvira Bell aus der Rhein-Zeitung vom 20.07.2010
 Neues Leben einhauchen

Riedener Jugendtreff öffnet im September wieder - Ortschef will Aktivitäten für alle Altersgruppen
Damit die Jugendarbeit in Rieden wieder Fahrt aufnimmt, rührt Ortschef Theo Krayer seit Wochen kräftig die Werbetrommel. Erste Effekte sind zu sehen.
Der Jugendtreff in Rieden soll reaktiviert werden. Einen ersten Erfolg gibt es bereits: Mittlerweile hat Ortsbürgermeister Theo Krayer zwei Vertreter aus der Kommunalpolitik sowie ehrenamtliche Betreuer gewonnen. Der Kinder- und Jugendtreff soll im September mit neuen Aktivitäten aufmachen.
"Für Mädchen und Jungen ab dem zweiten Schuljahr möchten wir ein- bis zweimal pro Woche Gruppenstunden anbieten", sagt Krayer. Und für alle 12- bis 16-Jährigen bietet die Gemeinde im Jugendtreff "altersgerechte Aktivitäten und Veranstaltungen" an.
Rückblende: Die Jugendarbeit war in Rieden seit Jahrzehnten mit Erfolg betrieben worden. Aus der früheren Teestube wurde im Laufe der Zeit der Jugendtreff. Er ist im Untergeschoss des Kindergartens untergebracht und separat zu erreichen. "Unter der Regie meines Vorgängers wurde der Jugendtreff 1996 umgebaut", berichtet Krayer. Bis vor etwa einem halben Jahr haben sich dort regelmäßig Jugendliche getroffen. Dann der Bruch. "Manuel Doll und Martin Schmidt, die bisher den Jugendtreff ehrenamtlich und verantwortungsbewusst betreuten, sind beruflich sehr stark eingebunden, so dass wir nicht mehr, wie bisher im gewohnten zeitlichen Rahmen, auf die beiden jungen Männer zurückgreifen können", äußert sich Krayer. Als Ansprechpartner möchte Schmidt künftig weiterhin bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen.
"Der Jugendtreff war mehr oder weniger ein Selbstläufer, doch inzwischen setzen auch die ehemaligen Nutzer andere Prioritäten und das Ganze ist mehr oder weniger eingeschlafen" sagt Krayer offen und ergänzt, dass nun mehr eine neue Generation folge. In Rieden leben derzeit 115 6-15-Jährige, 26 16- bis 17-Jährige und 43 18- bis 20-Jährige. "Ehe wir den Jugendtreff im September öffnen, möchten wir eine Hausordnung erstellen und einen neuen Jugendbeirat rekrutieren", so Krayer. Außerdem wird Reinhard Dinges, der Kreisjugendpfleger, in die Vorhaben mit eingebunden.
Der Jugendtreff ist gut eingerichtet und ansprechend, neben einer Stereoanlage, einem großen Billardtisch und einem Kicker gibt es ein sogenanntes Air Hockey. Zudem verfügt der Jugendtreff über eine kleine Teeküche. Bei schönem Wetter kann auf dem Vorplatz des Jugendtreffs Tischtennis gespielt werden. Darüber hinaus sorgt die Ortsgemeinde Rieden für die Sauberkeit. "Natürlich sollen die Kinder und Jugendlichen selbstverantwortlich für Ordnung und Sauberkeit sorgen, aber wir lassen mehrmals jährlich Grundreinigungen vornehmen", meint Krayer. Infos: Melanie Nickenig, Telefon 02655/961020, und Oliver Minwegen, Telefon 02655/1010.
Bericht von Elvira Bell aus der Rhein-Zeitung vom 13.07.2010
 Waldsee Rieden verbessert nochmals Badeinfrastruktur

Sanitärgebäude mit Duschen und Toiletten eingeweiht
Die in den Sommermonaten zahlreich an den Waldsee Rieden strömenden Badegäste können sich pünktlich zur Eröffnung der Badesaison über mehr Komfort freuen. Unweit der Liegewiese wurde über die Wintermonate ein Sanitärgebäude mit Duschen und Toiletten errichtet. In einer Feierstunde wurde diese für einen Natursee bemerkenswerte Serviceeinrichtung kürzlich vom Bauherren, dem Fremdenverkehrszweckverband Riedener Mühlen, der Öffentlichkeit übergeben.
Es stehen den Badegästen nunmehr insgesamt fünf WCs und drei wasserlose Urinale zur Verfügung. Weiterhin je eine Dusche mit entsprechendem Umkleideraum für Damen und Herren, wo nach dem Einwurf einer für 50 Cent zu erwerbenden Duschmarke sogar Warmwasser verfügbar ist. Der Waldsee Rieden ist nach langjährigen Bemühungen und einer umfangreichen und rund eine Million Euro teuren Sanierung seit 2006 als "europäisches Badegewässer" eingestuft. Seither wird der See von den Badegästen sehr gut angenommen. An warmen Sommertagen finden sich bis zu 250 Besucher auf dem Seegelände ein. In mehreren Schritten wurde, wie es der Verbandsvorsteher Bürgermeister Lempertz in seiner Kurzansprache zur Eröffnung des Sanitärgebäudes sagte, die Seeumlandgestaltung systematisch aufgewertet. Lempertz erinnerte auch an den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Austausch der Ruhebänke und Abfallbehältnisse, welche sich nun von heimischen vulkanologischen Gestein verkleidet sehr gut in die Landschaft einfügten. Neben dem wunderbaren Naturerlebnis finde der Gast am Waldsee Rieden nun alle erdenklichen Annehmlichkeiten vor.
Das vom Land und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Mayen-Koblenz stark geförderte Investitionsvorhaben ergänzt die Infrastruktur und Attraktivität der unweit des Sees verlaufenden Wander- und Radwege. Von der durchgeführten Aufwertung der Seeumlandgestaltung erwartet der Fremdenverkehrszweckverband Riedener Mühlen positive Impulse für die touristische Entwicklung der Region.
Pressemitteilung Verbandsgemeinde Mendig in der Heimatzeitung Blick aktuell, Mendig Nr. 24/2010
 Natur pur in Rieden


 Aufstieg der Fussballer

Die 1. Mannschaft des TV Rieden ist gemeinsam mit den Partnern aus Volkesfeld und Wehr als Spielgemeinschaft in die nächst höhere B-Klasse aufgestiegen.
Beim bedeutungslosen letzten Saisonspiel konnte die SG jedoch nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Die Mannschaft kehrte mit einer 3:5 Niederlage aus Bachem zurück und dies nicht unverdient. Wobei anzumerken war, das es für die SG um nichts mehr ging und das Saisonziel bereits erreicht war. Über den gesamten Saisonverlauf zeigte die Mannschaft von Trainer Walter Berresheim, Co-Trainer Jürgen Haubrich und Betreuer Christopher Krahforst eine hervorragende Leistung und konnte am Ende eine tolle Bilanz aufweisen. Mit 21 Siegen, 3 Unentschieden und nur 2 Niederlagen wird die Mannschaft unangefochten Meister der Kreisliga C, Staffel Ahr. Die Torbilanz beträgt sagenhafte 94:25. Der Aufstieg in die Kreisliga B ist damit perfekt. Herzlichen Glückwunsch!!!

| Aufgang fertiggestellt

In den letzten Tagen wurde der Aufgang zum neuen Sanitärgebäude am Riedener Waldsee fertiggestellt. Da die Innenarbeiten auch weitestgehend erledigt sind, kann das Gebäude in der diesjährigen Badesaison eröffnet werden. Dies ist eine erhebliche Bereicherung des Feriengebietes und wird sicherlich weitere Gäste zum Waldsee nach Rieden locken. |
 Finale für Traumpfade

Drei Premiumwanderwege in der VG Mendig
Wanderer strömen ihretwegen in Scharen in den Landkreis Mayen-Koblenz: Die Traumpfade haben sich zu einer Erfolgsstory entwickelt. Jetzt setzt die Verbandsgemeinde Mendig den Schlusspunkt.
Die Bühne für die dritte Phase der Einführung von Premiumwanderwegen im Kreis Mayen-koblenz wird die Verbandsgemeinde Mendig sein. Mehr als 1000 Wanderfreunde erwartet die VG am Sonntag, 6. Juni, 10 Uhr, am Riedener Waldsee, wenn drei neue Traumpfade vorgestellt werden. Das teilte Bürgermeister Jörg Lempertz in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates mit. Und die strengen Kriterien, die den Traumpfaden zugrunde liegen, werden die drei Strecken in der VG offenbar spielend erreichen. "Es sieht nach sehr guten Bewertungen aus", sagte Lempertz. Exakt 397 Grundstücksverhandlungen mussten zum Abschluss gebracht werden, damit die drei Traumpfade Gestalt annehmen durften. Ein teils schwieriges Unterfangen, wie Lempertz zugab. Deshalb gebühre der Bauabteilung und der Stabsstelle Tourismus besonderer Dank. Zurzeit stellt die Beschäftigungsgesellschaft Komm-Aktiv gemeinsam mit einer Fachfirma die Wege her, die sich in naturnaher Weise durch Wälder und Wiesen schlängeln werden.
Drei neue Traumpfade dürfen bald unter die Sohlen genommen werden: die Vier-Berge-Tour, der Waldseepfad und der Heidehimmel Volkesfeld.. Über Mendig und Bell, an der Genovevahöhle vorbei, führt die Vier-Berge-Tour. Die Touren zwei und drei sind vom Riedener Waldsee erreichbar. Während der Waldseepfad eine Passage über den Gänsehals nimmt. darf man auf dem Traumpfad "Heidehimmel Volkesfeld" unter anderem eine wunderschöne Aussicht aufs Nettetal genießen. Die Traumpfade-Idee wird in der Verbandsgemeinde Mendig abgerundet, in diesem Jahr werden alle Wanderwege im Kreis fertiggestellt. Grünes Licht gab der Verbandsgemeinderat einmütig zur finanziellen Ausstattung der Traumpfade. 9000 Euro kostet die Herstellung der Wege in der Verbandsgemeinde wozu laut Beschlussvorschlag die VG die "erforderlichen Finanzmittel" bereitstellt. Allerdings erwartet der Rat "ein beachtliches Budget" von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet). Ein großer Eigenanteil der Remet -sie hat die Traumpfadidee geboren und vorangetrieben- sei zugesagt, äußerte sich Bürgermeister Lempertz. Wandern, Radfahren, Schwimmen und Vulkanerlebnis -der Verwaltungschef weiß die Verbandsgemeinde auf einem guten Weg. "Wir sind im Tourismus bald breit aufgestellt", sagte er zufrieden,.
 Orkantief "Xynthia" hinterlässt auch in Rieden seine Spuren


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 Infotafel am Ferienpark Rieden hielt dem Druck nicht stand
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 Trotz mächtiger Fundamente war der Wind stärker
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 Auch mächtige Bäume wurden entwurzelt
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 Umgestürzter Baum behindert Wanderer
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 Eine rundum gelungene Kappensitzung in Rieden

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 Die neu formierte Riedener Tanzgruppe "Fallobst und die Früchtchen" stellt sich vor ihrem eigens für den Tanz kreierten Bühnenbild zum Foto.
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250 Gäste feierten ausgelassen in der Karnevalshochburg am Kirmesplatz
Mit humorvollen Worten begrüßte pünktlich um 19.11 Uhr der 1. Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft Rieden 1934, Manfred Brüser, am vergangenen Samstag etwa 250 Gäste, die den Weg in die Karnevalshochburg am Kirmesplatz zur großen Kappensitzung gefunden hatten. Bevor er das Wort an den Sitzungspräsidenten Hans-Peter Doll weitergab, hieß er die Möhnengesellschaft Rieden willkommen und gratulierte Obermöhn Marianne Schäfer zu ihrer 20-jährigen Tätigkeit als 1. Frau an der Spitze des rührigen Vereins. Sitzungspräsident Hans-Peter Doll, der in souveräner Manier durch das mit vielen Höhepunkten gespickte Programm des Abends führte, bat als erstes die tolle Funkengarde des Turnvereins Rieden auf die Showbühne. Elf junge Mädchen zeigten mit ihrem schmissigen Gardetanz, dass dem Riedener Karneval um seinen Nachwuchs nich bange zu sein braucht. Es tanzten: Lara Gerhartz, Anna Wilms, Lea Wilms, Chiara Staut, Nele-Marie Hahn, Hannah Schumacher, Denise Fronert, Mandy Mark, Michelle Müller, Sarah Röhl und Sabrina Röhl. Einstudiert wurde der Tanz von Lisa Racke, Lena Reuter und Anja Wingender. Als dann seine Tollität Prinz "Sierk I." von Mayen mit Gefolge, Hofstaat, Abordnungen sämtlicher Mayener Kooperationen sowie dem Fanfarenzug Grün-Weiß die Riedener Bühne betrat, hielt es das Publikum schon nicht mehr auf den Sitzen. Mit ihrem originellen Sessionslied brachte die riesige Gruppe nicht nur die Bühnenbretter zum Schaukeln. "De Diddi kütt" hieß es als nächstes auf dem programm. Dieter Ebert aus Weibern wusste allerlei zu berichten und reizte die aufmerksamen Gäste zu ersten Lachsalven.
Ein tänzerischer Höhepunkt folgte: Die "Tanzgruppe Wassenach" mit ihrer Tarzan-Adaption war ein echter Augenschmaus. Steffi Weiler, Choreografie-Star der KG, erhielt im Anschluss daran einen Orden sowie als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz ein kleines Präsent. Sichtlich gerührt und völlig überrascht bedankte sie sich bei allen und das Publikum huldigte ihr mit Ovationen.
Dann folgte ein Hammer nach dem anderen: Stefan Vogt aus Burgbrohl begeisterte das Publikum mit einer tollen Büttenrede. In seiner gekonnt trockenen Art berichtete er von den Höhen und Tiefen als Ehemann, der sein Gespenst immer zärtlich "Sauledder" nennt. Die heimische Männertanzgruppe "The Elastics" zeigte ein tänzerisches Highlight der besonderen Art. Als Piloten des Fluges 4711 von Rieden-City nach Appentaler Hof brachten sie mit ihrem schwungvollen Tanz die Halle zum Toben. Die elastischen Männer waren: Manuel Doll, Tobias Hackenbruch, Jochen Marx, Patrick Müller, Oliver Minwegen, Jean Rausch, David Daub, Andreas Augel und Martin Schmidt, einstudiert von Esther Müller, Daniela Kranz und Sarah Potthast. Büttenass Kai Kramosta aus Nickenich mit seinem gelungenen Vortrag als Comedian reizte anschließend sämtlich Gesichtsmuskeln, so dass das stimmungsvolle Publikum kaum zur Ruhe kam. Ihre Tollität Prinzessin Tanja !. von Ettringen zog samt Gefolge und ihrem Sessionslied auf die Narrenbühne und spätestens jetzt brodelte der Riedener Hexenkessel. Kaum zu überbieten an Anmut, Grazie, Synchronität und Artistik war der folgende Auftritt der feschen Gülser Seemöven. Mit ihren fantasievollen Kostümen ließen sie die Herzen der Männer höher schlagen und die Gäste waren allesamt tief beieindruckt von der choreografischen Umsetzung.
Während der nun folgenden 20-minütigen Pause konnten sich die zahlreich erschienenen Jecken an den kulinarischen Köstlichkeiten der Küche laben und sich von einer grandiosen ersten Halbzeit "erholen". Der Niederzissener Vollblutmusikant Harald Ax, der den Abend gekonnt musikalisch begleitete, verkürzte mit bekannten Karnevalshits währenddessen die Wartezeit.
Der zweite Teil der Kappensitzung begann direkt mit einem weiteren Knaller: Die Guggemusikgruppe "Föttchesföhler" aus Bell unter der Leitung von Martin Röser heizte dem Publikum mächtig ein, bevor einige "Überraschungsgäste" die Bühne betraten. Der frisch gebackene Papa Sven Reuter sowie seine Eltern Oma Sabine und Opa Peter und Manuel Doll hatten es sich nicht nehmen lassen, mit viel künstlerischem Kostümaufwand die Anwesenden zu unterhalten. Diese dankten es mit viel Applaus. Esther Müller und Daniela Kranz fachsimpelten anschließend als "Samson und Krümelmonster" und wussten die ein oder andere pikante Geschichte aus der Riedener Szene zu berichten. Das Aushängeschild der KG Rieden, die große Funkengarde, wirbelte sodann mit einem tänzerischen Leckerbissen über die Bühne. Wie zu erwarten, hat die Garde es auch dieses Jahr wieder geschafft, einenTanz der Extraklasse zu performen. Es tanzten: Elena Reuter, Lisa Racke, Sarah Schüller, Isabella Daub, Annika Sauerborn, Katharine Schild, Kristina Schild, Carolin Krupp, Gina Hebeler, Anne Schäfer, Lena Reuter, Jennifer Hackenbruch, Manuel Doll, Sven Reuter und Tobias Hackenbruch. Einstudiert wurde der Tanz unter der bewährten Leitung von Choreografie-Ass Steffi Weiler. Ein weiterer Star am Büttenhimmel wusste noch zu später Stunde mit einem tollen Vortrag das Publikum zu unterhalten. Der schon zum Inventar gehörende Werner Blasweiler aus Mayen hatte so manch lustige Anekdote im gepäck und die Gäste dankten mit lang anhaltendem Applaus. Den krönenden Abschluss einer rundum gelungenen Prunksitzung bildete die neu formierte Tanzgruppe "Fallobst und die Früchtchen", bestehend aus: Elena Reuter, Lena Reuter, Steffi Weiler, Natascha Rausch, Sarah Rausch, Sandra Schmitt, Natalie Lenerz, Bianca Pitack, Esther Müller, Daniela Kranz, Elke Doll, Andreas Doll, Andreas Augel, Patrick Müller, Oliver Minwegen und Sven Reuter. Voller Magie versetzte der rührige Trupp die Halle in ein Geisterschloss und riss die Gäste von den Stühlen. Auch hier zeigte sich, wie könnte es anders sein, Steffi Weiler für die professionelle Choreografie verantwortlich. Das eigens für den Tanz angefertigte Bühnenbild entstammt der Kreation von Michael Pitack. Beim anschließenden Finale versammelten sich noch einmal alle Akteure auf der Bühne und feierten eine tolle, erfolgreiche und gelungene Kappensitzung, nicht ohne den Hinweis auf die nächsten Veranstaltungen. "Wir freuen uns, dass so viele Gäste heute den Weg in die Narrhalla gefunden haben! Ein toller Abend!" so unisono das zufriedene Resümee vom Vorsitzenden Manfred Brüser sowie Sitzungspräsident Hans-Peter Doll.
Bericht aus der Blick aktuell-Mendig Nr. 06/2010, -HB-
 Bunter Abend der Möhnengesellschaft Rieden war wieder ein voller Erfolg

Riedener Möhnen machten ihr Versprechen war und präsentierten auch 2010 eine gelungene Sitzung
Obwohl es der Wettergott mit Eisglätte und tonnenweise Schnee am vergangenen Wochenende nicht gut mit den Riedener Möhnen meinte, war die einhellige Meinung der doch noch zahlreich erschienenen Närinnen und Narren, dass es wieder mal eine super gelungene Karnevalssitzung war , die die Möhnen auf die Beine gestellt hatten, in der sich ein Highlight an das andere reihte. Pünktlich um 19.11 Uhr zog gut gelaunt Obermöhn Marianne mit einer großen Möhnenschar in Blau und der Funkengarde der Möhnen in die herrlich bunt geschmückte Narrhalla ein und begrüßte herzlich die Gäste aus nah und fern, besonders auch die Karnevalsgesellschaft Rieden mit ihrer Garde, die nach einem gemeinsamen Schunkelwalzer im Saal Platz nahmen. Dann übernahm Sitzungspräsidentin Doris Pannek ds Mikrofon und führte im Laufe des Abends brillant durch das durch wetterbedingte Absagen verkürzte, aber spitzenmäßige Programm des Bunten Abends. Sie kündigte mit netten Worten das erste Highlight des Abends an, nämlich das auf den Tag genau 20-jährige Jubiläum als Obermöhn von Marianne Schäfer, die völlig überrascht und gerührt die Blumen und die Würdigung ihrer Leistungen und Verdienste für den Verein entgegen nahm.
Ehe das eigentliche Programm startete übte die Sitzungspräsidentin mit der schon gespannten Narrenschar einen neuen Schlachtruf ein, den man im Laufe des Abends noch oft zu hören bekam:"Dar wor... jot. Dat wor... jot. Dat wor... jot on tschüss". Gleich zu Beginn dann die schlechte Nachricht: die Tanzgruppe "Grazy Devils" aus Nickenich und leider und schweren Herzens auch die befreundete fast 80 Mann starke Funkengarde "Rut-wiess" aus Lohmar mit dem amtierenden Prinzenpaar und Gefolge mussten wetterbedingt ihre Auftritte absagen. Aber die gute Nachricht hinterher: um so mehr und früher konnte die seit Jahren bewährte und wieder mal hervorragende Tanzband "Duo Thunderbirds" ihr Können unter Beweis stellen und die Narren zum Singen, Schunkeln und Tanzen animieren. Traditionell als ersten Programmpunkt tanzte die von Heike Werff und Katja Spiering einstudierte Kindertanzgruppe "Möhnenpower-Kids" und die Süßen wirbelten als kleine fesche Cheerleader unter begeistertem Applaus über die Bühne. Es tanzten: Sarah, Sabrina, Lisa, Franziska, Mandy, Anna Lena, Patrizia, Hannah, Stefanie, Lara, Josefine, Hannah.
Ein "Dessousabend" der besonderen Art stand als nächster Punkt an und wurde besonders von den anwesenden Männern gespannt erwartet. Und in der Tat wurden vier biederen Eifelfrauen (Heike Werff, Elvi Schmidt, Marion Boskovic, Michaela Luxem Orth) von einer flotten Dame von Welt (Ruth Krupp) heiße und gewagte Dessous und Negliges vorgeführt, die das lahme Liebesleben wieder in Schwung bringen sollten. Leider erfolglos, weil die Damen eher Interesse daran hatten über ihre Männer abzulästern, als sich erotisch motivieren zu lassen und eigentlich einen Tupperabend vorgezogen hätten. Ein witziger und brillant dargestellter Vortrag, der viel Beifall bekam und den Gästen die Lachtränen in die Augen trieb.
So sollte es weitergehen. Kai Kramosta aus Nickenich bekannt als "Der Pfungskerl" brachte mit seinen WItzen und Erzählungen, die sich aufgrund seines "leichten" Übergewichtes fast nur mit Gewichtsproblemen und Diäten befassten, den Saal zum Toben. Natürlich durfte er ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen.
Dann wurde die nächste Hiobsbotschaft verkündet: auch Prinz Sierk I von Mayen mit Gefolge musste wegen dem Wetter absagen, was zur Folge hatte, dass das Programm kurzfristig umgestellt wurde. Es wurden himmlische Kulissen aufgebaut, denn Heilige und Engel, die in der "Himmlischen Notrufzentrale" ihren Dienst tun, wollten dem närrischen Riedener Publikum einen Einblick in ihren Arbeitstag gewähren. Gekonnt wurden von Petrus (Jürgen Haubrich), dem Hl. Florian (Helmut Engel), dem Hl. Antonius (Christian Krupp), dem Hl. Hubertus (Werner Orth), dem Hl. Blasius (Ruth Krupp) und dem Engel am Telefon (Michaela Luxem Orth) Riedener originale, lustige Anekdoten und Geschehnisse des vergangenen Jahres aus Rieden und Volkesfeld auf die Schippe genommen. Ach ja, die Hl. Nixnutzia (Obermöhn Marianne) war krank geschrieben, weil sie sich kurz vorher den Arm gebrochen hatte und in der Pause servierte die "Versuchung" Sonja einen Cocktail. Egal ob jemand sein Gebiss, sein Auto oder seine Frau vermisste, ob im Volkesfelder Dorfladen im 8. Stock der Fahrstuhl hing oder auf dem Riedener Kirmesplatz im getümmel von Menschen und Buden ein Kind seinen Vater suchte, die Heiligen standen mit Rat und Tat zur Seite und das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus und Lachsalven für diesen wieder mal gelungenen Vortrag. Dann mal zur Abwechslung eine gute Nachricht: Seine Tollität Prinz Sierk I und sein 70 köpfiges Gefolge hatten es sich nicht nehmen lassen mit Privat-PKWs doch noch zu den Möhnen nach Rieden zu kommen und das gut aufgelegte närrische Publikum bescherte ihnen dankbar mit Wunderkerzen, tosendem Beifall und Jubelrufen einen grandiosen Einzug. Nachdem man gemeinsam gesungen und geschunkelt hatte und die Orden und Bützjen verteilt waren zog die starke Truppe mit Alaaf und Majo wieder von dannen und es ging weiter im Programm. Die Garde der KG Wehr stand in tollen Kostümen vor der Tür und präsentierte dem begeisterten Publikum einen schmissigen Gardetanz und natürlich durften auch sie ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen.
Nachdem Jutta Klapperich wegen 30-jähriger aktiver Möhnentätigkeit, davon 20 Jahre im Vorstand, der Rhein-Zeitung-karnevalsorden überreicht worden war und die Sekt- und Cocktailbar als eröffnet erklärt wurde, baute man eine neue Kulisse mit Palmen und Boot auf und zwar für das Herrenballett "Traumtänzer" aus Oberbieber.
Mit einem gekonnten Piratentanz und mystischer Musik zogen sie das Publikum in ihren Bann und auch von ihnen wurde eine Zugabe gefordert. Und dann wurde der letzte Programmpunkt angekündigt, wieder ein Vortrag aus den eigenen Reihen der aktiven Möhnen und fast Alle waren dabei, einschließlich der Möhnenmänner. Im "Schnelldurchlauf" wurde eine sonst Stunden dauernde Kölner Prunksitzung mit hochrangigen Kölner Größen in 25 Minuten über die Bühne gebracht. Ob Sitzungspräsident (Michaele Luxem-Orth) und Elferrat (Gabi Schild, Inge Engel, Ute Schäfer, Gerlinde Fuchs, Marion Boscovic), Blaue und Rote Funken mit ihrem Tanzpaar (Theo Rausch, Werner Orth, Helmut Engel, Jürgen Haubrich, Christian Krupp, Benni Russ, Conny Doll, Natascha Klein), Marie-Luise Nikuta (Ruth Krupp), dat Rumpelstilzchen (Annemarie Müller), Süper Duett (Christiane Mürtz, Heike Werff) das Dreigestirn (Vera Klein, Elvi Schmidt, A. Müller), die Höhner (Claudia Rausch, Chr. Mürtz, Carmen Willscheid, Jutta Klapperich, Sonja Spiering) und Brings (Ruth Krupp, Jolantha Russ, Heike Werff, Conny Doll) alle sausten, sangen, redeten und tanzten im Sekundentakt in tollen Kostümen über die Bühne und brachten damit den Saal endgültig zum Toben. Im Publikum war man später einhellig der Meinung, dass dieser fernsehreife Auftritt der absolute Höhepunkt der Möhnensitzung war. Und schon rief Sitzungspräsidentin kurz vor Mitternacht zum großen Finale mit kölscher Musik alle Mitwirkenden auf die Bühne und bedankte sich nochmals bei allen Helfern vor, hinter und auf der Bühne ohne die eine solche Sitzung nicht möglich wäre und ganz besonders bei dem tollen Publikum, das trotz des schlimmen Wetters den Weg in die Narrhalla zum Bunten Abend der Möhnen gefunden hatte. Durch das frühe Ender der Sitzung konnte noch lange und ausgiebig das Tanzbein geschwungen und Sekt und Cocktails in der liebevoll geschmückten Sektbar geschlürft werden. Und dies wurde auch von vielen bis in die frühen Morgenstunden wahrgenommen.
Bericht aus dem Mendiger Mitteilungsblatt Nr. 6/2010
 Winter in Rieden


 Willkommen zur Riedener Kirmes 2009

Liebe Riedener, verehrte Gäste
vomo 07. bis 10. November feiert Rieden seine traditionelle Hubertus Kirmes. Zum Auftakt stellen die Katholischen Junggesellen am Samstag um 15 Uhr den Kirmesbaum. Die offizielle Eröffnung der diesjährigen Kirmes findet um 16:30 Uhr mit donnernden Böllerschüssen und 50 Liter Freibier in der Mehrzweckhalle statt. Ab 20 Uhr laden die Junggesellen zu ihrer "Hüttengaudi" in die Gemeindehalle. Als Special Guest wird an diesem Abend Axel Fischer mit seinem "Traum aus Amsterdam" erwartet. Der Sonntag steht wie gewohnt im Zeichen des Patronatsfestes der St. Hubertus Schützenbruderschaft. Die Schützenschwestern und -brüder beginnen den Sonntag mit ihrem gemeinsamen Kirchgang um 08.45 Uhr ab dem Gelände der Firma Porz. Zu diesem Festgottesdienst darf ich auch im Namen von Pater Kurt herzlich in die St. Hubertuskirche Rieden einladen. Nach dem Festgottesdienst findet der Festumzug der Schützen zur Schützenhalle statt. In die Schützenhalle laden die St. Hubertusschützen zu ihrem Frühschoppen, begleitet von der Blaskapelle Weibern, ein.
Auf dem Kirmesplatz sorgen Fahrgeschäfte, Verkaufsstände sowie Wurf- und Losbuden für die Unterhaltung der kleinen Kirmesgäste. Die Freiwillige Feuerwehr Rieden sichert das leibliche Wohl am Sonntag im neu errichteten Feuerwehrhaus.
Am Montag öffnet die Mehrzweckhalle bereits ab 11 Uhr zum weit und breit bekannten Frühschoppen der Riedener Junggesellen. Für Musik und Stimmung sorgen die "Bergischen Gaudibuam". Zum Kirmesausklang lädt die Gastronomie am Dienstag ein. Liebe Gäste, Sie sehen, Rieden mit seinen Gastronomen, den Vereinen und die Schausteller ist bestens vorbereitet, um Ihnen fröhliche Stunden in unserer liebenswerten Heimat zu ermöglichen.
Kommen und besuchen Sie uns und unterstützen Sie die Organisatoren der Riedener Kirmes.
Ihr Theo Krayer, Ortsbürgermeister
 KG Rieden 1934 e.V., Schöner Tag im Phantasialand

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Am Samstag, dem 10. Oktober 09 machte sich ein Reisebus voll illustrer Jecken der KG Rieden am frühen Morgen auf den Weg nach Brühl, um dort einen tollen Tag im Phantasialand zu verbringen. Kaum auf die Autobahn aufgefahren, gab es zum stilechten Sektempfang für alle einen von Manni liebevoll hergerichteten Frühstückssnack, worüber sich alle sehr freuten. Nach einer kurzweiligen Busfahrt kamen die etwa 40 gut gelaunten KG-ler gegen elf Uhr in Brühl an und starteten sogleich mit den wilden oder auch weniger wilden Fahrgeschäften. River Quest, die neueste der Wildwasserbahnen, aber auch die Looping-Achterbahn Black Mamba oder das Überschlagsschiff Talocan sowie der Freefall-Tower Mystery Castle hatte es den Hartgesottenen angetan. Für ruhigere Momente sorgten Tausend und eine Nacht, die Silbermine oder auch die altehrwürdige Geister-Rikscha. Und wer sich mit graziösen Tänzerinnen und Tänzern umgeben wollte: Tolle Shows im Wintergarten sorgten für einen akrobatischen Augenschmaus. Kurzum: Für jeden war das Passende dabei und alle genossen das abwechslungsreiche Angebot. Der Tag verging dann auch wie im Fluge und man freute sich schon auf den Abend bei Chefkoch Ali im Vereinslokal Silberdistel. Denn trotz des hohen Spaßfaktors war man doch froh, wieder im Trockenen sitzen zu können. Der Wettergott hatte es leider nicht besonders gut mit den Jecken gemeint, doch kein Nachteil ohne Vorteil: Nirgends musste man lange anstehen und konnte so die vielen Attraktionen mannigfaltig nutzen. Nach einer feucht-fröhlichen sowie sehr musikalischen Heimfahrt wartete das rührige Team der Silberdistel bereits auf die Ankunft des Trupps. Allerlei kulinarische Genüsse und Leckereien hatte Ali vorbereitet, so dass auch der Abend ein gelungenes Event werden konnte. Einige weitere KG-ler, die tagsüber verhindert waren, hatten sich abends unter´s Volk gemischt und so feierte man gemeinsam bis in die späten Abendstunden! „Ein schöner und harmonischer Tag im Kreise der KG-Familie ging wiedermal viel zu schnell vorbei!“, so das Fazit von Häuptling Manni „und klasse, dass so viele das Angebot unseres diesjährigen Ausflugs genutzt haben. Das hat mich sehr gefreut!“
 Erntedankfest am 04.10.2009

Am 04.10.2009 lebt in der Gemeindehalle Rieden eine alte Tradition wieder auf. Das Erntedankfest.
Der Vereinsring Rieden ergreift die Initiative und lädt die gesamte Bevölkerung von Rieden und Volkesfeld ein, dieses Fest zu feiern.
Um 10:30 Uhr liest Herr Pater Petrus aus Maria Laach in der Gemeindehalle Rieden eine Messe. Dabei wird auch die Erntekrone eine entscheidende Rolle spielen. Einer alten Tradition folgend, wird die Erntekrone zur Messe einziehen. Die Halle wird mit vielen Produkten aus der Landwirtschaft geschmückt sein.
Aber nicht nur in der Halle, auch auf dem Vorplatz wird ein Stück Geschichte geschrieben. Museumsreife Traktoren, Landmaschinen und Geräte stehen zur Begutachtung bereit.
Nach der Messe wird ein Mittagessen angeboten, welches früher von den Hausfrauen und den Landwirten aus dem eigenen Garten und dem eigenen Viehbestand hergestellt wurde. Lassen Sie sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen.
Im Anschluss spielt die Blaskapelle Weibern zur Unterhaltung auf.
Leckerer Kaffee und Kuchen wird natürlich nachmittags auch angeboten. Hierzu bitten wir noch um Kuchenspenden. Martin Schmidt, Tel.: 0160/97321803 und Andreas Doll, Tel.: 0172/2404933 nehmen eine Anmeldung gerne entgegen, aber auch spontane Kuchenspenden sind natürlich möglich.
Für die Kleinen ist ein Naturlehrpfad und ein Quiz mit attraktiven Preisen vorbereitet.
Machen Sie sich einen schönen Tag bei kühlen Getränken und leckeren Speisen.
Der Vereinsring freut sich auf Ihr kommen.

Konzert in der Pfarrkirche Rieden

Am Mittwoch, den 23.09.2009 um 19.00 Uhr gibt der Philippinische Chor KHP Coro Techniuv in der Pfarrkirche St. Hubertus ein Konzert.
Begleitet wird der Chor von Fr. Gilberto Urubio, der zum ersten Mal beim Weltjugendtag 2005 mit einem Chor in Kempenich war.
 44. Bundesfest des Bezirksverbandes Pellenz in Rieden

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 Die Geehrten des Abends stellen sich zum gemeinsamen Foto: (v.l.n.r.): Jürgen Rausch, Stefan Breil, Pia Portz, Frank Krayer, Heinz Breil, Pater Kurt, Erwin Pauken, Franz-Willi Reutelsterz
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Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Rieden hieß viele Gäste willkommen
Anlässlich ihres 265jährigen Bestehens richtete die St.-Hubertus-Bruderschaft Rieden am vergangenen Wochenende bereits zum sechsten Mal das Bundesfest des Bezirksverbandes Pellenz aus. Rund 1.500 Schützen sowie etwa 150 Jugendliche im Alter zwischen 10 bis 21 Jahren gehören dem Pellenzbund an: Die Schützenvereine aus Alzheim, Bell, Ettringen, Hausen, Kottenheim, Kruft, Obermendig, Niedermendig, Miesenheim, Nickenich, Plaidt, Rieden, St. Johann, Thür und Wehr. Der Bezirksverband Pellenz gehört zu einem der aktivsten Verbände im Diözesanverband Trier. Und dies bewies er auch am vergangenen Wochenende in Rieden: Viele Mitglieder des Verbandes kamen zu dem großen Fest nach Rieden, wo zum Auftakt der dreitägigen Feierlichkeiten die feierliche Fahnenübergabe im historischen Ortskern stattfand, ehe die Schützengesellschaft unter musikalischer Begleitung der Schützenkapelle Mendig in die Pfarrkirche St. Hubertus einzog, wo Bezirkspräses Pater Ralf Birkenheier (Mendig) zusammen mit Präses Pater Kurt Roters (Rieden) eine feierliche Messe zelebrierte. Nach der anschließenden Totenehrung begann der große Festkommers in der sehr schön hergerichteten Mehrzweckhalle auf dem Riedener Kirmesplatz. Nicht nur die Bezirksmitglieder fanden sich ein, sondern auch einige Abordnungen befreundeter Schützenvereine, so dass die große Halle dicht besetzt war.
Nach dem Einmarsch der Fahnen und Königspaare unter Mitwirkung der Schützenkapelle Mendig begannen die obligatorischen Begrüßungsansprachen, wobei die Rede von Bezirkspräses Pater Ralf Birkenheier besonders hervorstach und die zahlreichen Gäste zu lang anhaltendem Beifall herausforderte: „Mein Grußwort steht in der Festschrift. Wer möchte, kann es dort nachlesen! Vielen Dank und einen schönen Abend.“ Als einer der Höhepunkte des Abends standen natürlich die Ehrungen auf dem Programm. Eine der höchsten Auszeichnungen der historischen Schützenbruderschaft ist dabei der Große Goldene Stern, diese Ehrung darf nur an 28 lebende Schützen vergeben werden. Diözesan-Brudermeister Erwin Pauken zeichnete Jürgen Rausch, den 1. Brudermeister der Riedener Schützen am Samstagabend mit diesem Großen Goldenen Stern aus. „Wenn ihn einer verdient hat, dann du“, stellte er in seiner Laudatio heraus. Tief gerührt nahm Jürgen Rausch die große Auszeichnung für seine langjährige Arbeit als Brudermeister und Bezirksbundesmeister an. Rausch ist damit der einzige Träger dieses Ordens in der Diözese Trier. Seine Gattin Irene (Diözesansprecherin der Frauen) erhielt als Dank für ihre Hilfe und Beistand ein großes Blumengebinde. Das Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz erhielt Heinz Breil für seine langjährige Arbeit als 2. Bezirksschießmeister des Pellenzbundes sowie für seinen unermüdlichen Einsatz in der Schützenbruderschaft Rieden. Pia Portz, Stefan Breil und Frank Krayer wurden mit dem Hohen Bruderschaftsorden für viele Jahre aktiver Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Für besondere Verdienste um den Riedener Schützensport durfte sich zudem noch Jürgen Rausch über ein schönes Bild aus Glas freuen, das die Schützenbruderschaft Rieden durch den 2. Brudermeister, Joachim Engel, überreichte.
Im Anschluss an die Ehrungen folgte ein weiteres Highlight des Abends: Die Funkengarde der Karnevalsgesellschaft Rieden betrat die Show-Bühne und begeisterte mit ihrem schmissigen Tanz zu mitreißenden Rhythmen die Besucher. Außerdem waren die adretten Tänzerinnen und Tänzer in ihren rot-weißen Uniformen eine schöne Abwechslung zur vorherrschenden Farbe des Abends „grün“. Luzie Engel, ihres Zeichens amtierende Schützenkönigin hatte es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, zum abwechslungsreichen Programm beizutragen. In einem selbst verfassten, schönen Gedicht bedankte sie sich bei ihrem Mann Otmar, dass er sie „mit seinen 70 Jahren noch zur Schützenkönigin gemacht habe“. Die Gäste waren begeistert und Schützenkönig Otmar stand der Stolz ins Gesicht geschrieben. Mit schöner und fester Stimme sang Luzie anschließend das von Theo und Irma Racke umgedichtete „zweite“ Riedener Heimatlied (Melodie: Sierra Madre), was ein hervorragender Übergang zum letzten Programmpunkt auf der Show-Bühne darstellte: Das aus Funk und Fernsehen bekannte Vulkaneifel-Duo „Die Nettetaler“ begeisterte die Musikfans und bot einige Schmankerl aus seinem großen Volksmusik-Repertoire. Zum krönenden Abschluss dieses gelungenen Festkommers hatte sich inzwischen auf dem Vorplatz der Halle bereits einiges getan: Die zahlreichen Fahnen- und Fackelträger stellten sich auf dem Kirmesplatz in Positur, um gemeinsam mit Schützen und Gästen zum Großen Zapfenstreich zu blasen. In seiner ursprünglichen Form als Militärzeremonie bekanntes Ereignis wird der Große Zapfenstreich auch regelmäßig von zivilen Musikkapellen und Vereinen aufgeführt, so auch am vergangenen Samstag. Nach dem Aufmarsch der Ehrenformation folgten die musikalischen Elemente in Verbindung mit dem Gebet. Voller Andacht verfolgten die zahlreichen Anwesenden das ergreifende Spektakel. Noch lange saß man anschließend gemütlich in der Festhalle beisammen: „Ergreifende Momente, ein abwechslungsreiches Programm und viele Gäste rundeten den tollen Abend ab“, so Vorstandsmitglied Joachim Engel zufrieden in einem ersten Resümee des Festes.
Bericht von Hiltrud Brüser
 Baden wird in Rieden zum Naturerlebnis

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 Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist am Riedener Waldsee genau richtig. Einziges Manko. Bis zu den Toiletten ist es ein Stück zu gehen.
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Waldsee ist ein Geheimtipp für Ruhesuchende und macht der ganzen Familie Spaß - Kulinarische Vielfalt im angrenzenden Seerestaurant
Ferien sind Freibadzeit: Dann tummeln sich die Massen in den Bädern, und wer dort einen ruhigen Platz sucht, ist meist länger unterwegs. Aber so viel Trubel muss nicht sein.
Der Waldsee in Rieden ist ein perfekter Platz für Badegäste, die Ruhe und die Natur lieben. Der große Vorteil beim Badeerlebnis am Waldsee ist der freie Eintritt. Dafür gibt es aber kein Aufsichtspersonal. Hinweisschilder am Ufer weisen auf die Gefahr durch die Trübe des Sees hin, daher sollten besonders Eltern auf ihre Kinder achten.
Der Weg zum Waldsee ist gut ausgeschildert. Das ist für Ortsunkundige wichtig, weil das Gewässer ein Stück außerhalb der Eifelgemeinde liegt. Eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs ist in unmittelbarer Nähe des Sees nicht zu finden. Deswegen empfiehlt sich die Anreise mit dem Auto. Parkmöglichkeiten am See gibt es auf dem Par´kplatz genügend. Er liegt ein wenig versteckt im Schatten des nahen Waldes.
Der Teil des Sees, in dem das Schwimmen erlaubt ist, liegt in der Nähe des neu gebauten Feriendorfes. So entdecken neben den Einheimischen auch Touristen das Schwimmen in der Natur für sich.
Damit die Badegäste problemlos ins Wasser kommen, gibt es zwei Einstiegsstege. Die kleine Schwimminsel in der Mitte des Gewässers sieht mancher als kleinen Ansporn, die Strecke dorthin schnellstmöglich zurückzulegen. Wer es bequemer mag: Auch die Benutzung von Schlauchbooten und Luftmatratzen ist auf dem See erlaubt. Und wer sich nach dem Wassersport erholen möchte, kann dies auf der sauberen Liegewiese tun. Auch für Kinder wird Abwechslung geboten: Am Ufer gibt es einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel. Die Jüngsten können auch an einem kleinen Bach spielen, der am Spielplatz fließt.
Schöne Wege rund um den See laden zu einem Spaziergang ein. Und wer nach all der Bewegung eine kleine Stärkung braucht, kann den Kiosk am Feriendorf ansteuern. Zu moderaten Preisen gibt es dort ein breiten Angebot wie Pommes frites, Salat, Frikadellen und Kuchen. Wer es gediegener mag, findet in der Eifeler Seehütte etwas passendes auf der Speisekarte.
Beim Badevergnügen am Riedener Waldsee müssem die Besucher in Kauf nehmen, dass ihnen nur zwei Umkleiden zur Verfügung stehen. Die sind aber sauber und schön. Unpraktisch ist dagegen die Lage der Toiletten. Sie liegen - von der Líegewiese aus gesehen - auf der anderen Seite des Sees. Wer es eilig hat, sollte also frühzeitig losmarschieren.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 07.08.2009
 Seefest am Riedener Waldsee

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 Der diesjährige Fischerkönig Alexander Rausch (Mitte, mit Pokal) freute sich gemeinsam mit den Mitstreitern und bewährten Ruderern über den sensationellen Sieg. Zweiter wurde Christoph Potthast (obere Reihe, Dritter v.r.), über den dritten Platz konnte sich Andreas Groß (obere Reihe, Vierter v.r.) freuen.
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 Die interessierten Zuschauer verfolgten gespannt die illustren Wettkämpfe beim Fischerstechen-Turnier.
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Alexander Rausch ist der neue Fischerkönig
Der Turnverein Rieden 1913 e.V. rief 1998 das Fischerstechen und damit eine ganz neue Attraktion am und auf dem Waldsee ins Leben. Leider währte die Freude darüber nur drei Jahre lang, denn im Jahre 2001 wurde der bis dahin so erfolgreichen Veranstaltung durch die damalige schlechte Qualität des Seewassers, bzw. der derzeit in Kraft getretenen EU-Richtlinien für Badegewässer, ein plötzliches Ende gesetzt. Nach dem Einbau eines „Bypasses“ erreichte der Riedener Waldsee doch schon bald hervorragende Badewasserqualität, so dass im Jahre 2005 das Fischerstechen-Turnier erneut erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das traditionelle Seefest hat seitdem wieder sein Fischerstechen, welches sich Jahr für Jahr wachsender Beliebtheit erfreut. Auch am vergangenen ersten Augustwochenende veranstaltete der TV in altbewährter Manier das allseits beliebte Fest am Riedener Waldsee. Am Samstagnachmittag konnten sich die potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer während eines freien Trainings schon mal an die wackligen Boote gewöhnen: Das Fischerstechen ähnelt einem Ritterturnier; nur sitzen die „Kämpen“ nicht auf Pferden, sondern stehen „lanzenbewehrt“ auf dem Heck von Booten. Jeweils zwei Konkurrenten werden aufeinander zugerudert. Sieger ist derjenige, der mit dem Kugelende seiner langen Holzlanze seinen Gegner von den Planken ins Nass befördert. Jeder Teilnehmer hat die Chance, mindestens zwei Wettkämpfe zu bestreiten. Ab der dritten Runde geht es dann im KO-System weiter, so dass zum Schluss nur noch ein „trockener“ Wettkämpfer als Sieger übrig bleibt. Nach dem freien Training und der damit verbundenen Eröffnung des Bierbrunnens ging es am Seeufer mit schwungvoller Live-Musik von Patrick Schmitz aus Nickenich bis tief in die Nacht hinein weiter. Viele Gäste hatten den Weg an den See gefunden, um die relativ laue Sommernacht am romantischen Waldsee zu genießen. Der Sonntag begann dann mit einer Hl. Messe am Waldseeufer, die von Pastor Knöllinger feierlich zelebriert und von vielen Gläubigen besucht wurde. Nach dem Hochamt lud der TV Rieden zu einem zünftigen Frühschoppen mit lukullischen Köstlichkeiten wie Erbsensuppe, Steaks und Würstchen ein. Erstmalig in diesem Jahr hatte sich der TV neben dem Fischerstechen noch eine besondere Attraktion einfallen lassen: Der Schiffsmodellbauclub Andernach führte als sonntägliches Rahmenprogramm jeweils vor und nach dem Fischerstechen eine Modellboot-Show der Extraklasse auf dem Waldsee vor. Die Liebhaber der Miniaturschiffe hatten ihre helle Freude daran und staunten nicht schlecht, was die kleinen Boote so alles können. Am frühen Nachmittag startete dann der Höhepunkt des Seefestes: Das Fischerstechen-Turnier um den Waldsee-Pokal. Benjamin Brüser, Guido Doll (bis dato amtierender Fischerkönig), Andreas Groß, Christoph Potthast, Alexander Rausch, Martin Schmidt, Sebastian Schmidt, Mariusz Sittek und als einzige Dame: Anja Wingender wetteiferten um Sieg und Ehre. Nach spannenden und meist nassen Zweikämpfen standen sich im Finale schließlich Christoph Potthast aus Kell und Alexander Rausch aus Rieden gegenüber, bei dem Alexander Rausch durch geschickte Taktik den Sieg für sich verbuchen konnte. Dritter wurde Andreas Groß aus Mendig. Leider hatte Petrus zeitweise kein Einsehen, denn die Kontrahenten wurden nicht nur von unten nass, als ein beachtlicher Schauer über dem idyllischen Waldsee niederging. Einen nicht geringen Anteil zu Sieg oder Niederlage hatte auch das bewährte Ruderer-Team, bestehend aus Michael Delfing, Christian Graf, Stefan Kowall und Günther Rausch. Nach dem sportlichen Wettkampf bestürmten die zahlreichen Gäste und Zuschauer des Spektakels die Imbiss- und Grillstände, um sich an den deftigen Gerichten zu laben. Auch die Getränkeversorger hatten alle Hände voll zu tun. Die im Festzelt aufgetischte Kaffee- und Kuchentheke mit allerlei selbstgebackenen Köstlichkeiten fand ebenfalls reißenden Absatz, so dass der Vorstand des Turnvereins mit zufriedenen Gesichtern den Tag ausklingen lassen konnte. Der 1. Vorsitzende des TV, Andreas Doll, brachte es auf den Punkt: „Es ist in der heutigen Zeit der vielen Feste nicht leicht, Menschenmassen anzuziehen, aber durch die Attraktivität des Seefestes mit seinem einzigartigen Fischerstechen ist es uns auch in diesem Jahr wieder hervorragend gelungen.“
Bericht von Hiltrud Brüser
 Sensationeller Aufstieg der Damenmannschaft des TC Wiesengrund Rieden

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 Die erfolgreiche Damenmannschaft stellt sich zum Aufstiegsfoto. V.l.n.r.: Ute Rausch, Anja Durben, Heike Krechel, Doris Pannek, Teamchef Hanna Rausch, Daniela Kranz, Kiki Lischwe, Ruth Krupp. Es fehlt: Vicci Weidenbach.
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Mit einem sensationellen Endergebnis von 10:0 Punkten in der vergangenen Medenrunde steigt die Damenmannschaft des TC Wiesengrund Rieden ungeschlagen in die Damen-30-B-Klasse auf. Trotz personeller Veränderungen durch diverse Abgänge vor Beginn der Saison konnte die Mannschaft ihren Teamgeist aktivieren und durch eine perfekte Trainingsvorbereitung das unmöglich Geglaubte möglich machen. Mit einem 15:6-Sieg gegen den stärksten Konkurrenten Bad Neuenahr am letzten Spieltag setzten sich die sportlichen Damen durch und machten den Aufstieg perfekt. Bei der anschließenden Aufstiegsfeier wurde noch bis in die späten Abendstunden geplant, gefeiert und das ein oder andere Match Revue passieren lassen. Die offizielle Aufstiegsfeier findet gegen Ende der Sommerrunde statt.
 Riedener Rat formiert sich

Mehrheitsbeschluss: Haupt- und Finanzausschuss steht jedermann offen
Ortsbürgermeister Theo Krayer hat in der konstituierenden Sitzung des Riedener Gemeinderates vom Ersten Beigeordneten Hans-Peter Doll seine Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten erhalten. Bei der kommunalwahl am 7. Juni hatte Krayer 59,55 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Da es sich um eine Wiederwahl handelte, erübrigten sich eine Vereidigung und die Amtseinführung. Für den von Theo Krayer nach der gewonnenen Wahl frei gegebenen Sitz im Gemeinderat rückte Markus Lischwe nach.
Die bisherigen Beigeordneten Hans-Peter Doll und Friedhelm Hackenbruch wurden ohne Gegenkandidaten in ihren Ämtern bestätigt. Hans-Peter Doll wurde mit zehn Ja-Stimmen bei einem Nein und fünf Enthaltungen wieder in sein Amt gewählt. Mit neun Ja-Stimmen bei einem Nein und sechs Enthaltungen wurde Friedhelm Hackenbruch als Zweiter Beigeordneter wiedergewählt.
Vor den Beigeordnetenwahlen und der Besetzung der Ausschüsse musste der Gemeinderat aufgrund einiger Änderungen eine Neufassung der Hauptsatzung beschließen. Die von der CDU-Mehrheit unterstützte Änderung, neben dem Bau- und Planungsausschuss mit der neuen Hauptsatzung auch den Haupt- und Finanzausschuss für Nicht-Ratsmitglieder zu öffnen, stieß auf wenig Gegenliebe bei der SPD-Fraktion.
Bürgermeister Krayer führte als Grund für die Änderung an, dass damit auch der Sachverstand kompetenter Bürger, die nicht dem Rat angehören, genutzt werden könne. Lothar Hackenbruch erklärte für die SPD-Fraktion, aus "gutem Grund" die bisherige Regelung, den Haupt- und Finanzausschuss nur mit Ratsmitgliedern zu besetzen, beibehalten zu wollen. Die von Bürgermeister Theo Krayer angebotene getrennte Abstimmung über diesen Passus ergab, dass die Änderung mit den Stimmen der CDU gegen fünf Nein-Stimmen (SPD) und zwei Enthaltungen (FDP) beschlossen wurde.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 11.07.2009
 Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Rieden

Am 07.07.2009 fand die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats Rieden statt.
Die Auflistung der Beigeordneten, der Ratsmitglieder und der Ausschussmitglieder erhalten Sie durch Anklicken der Überschrift.
 Jury ist begeistert von der Eigenleistung

Ortsbegehung in Rieden: "Unser Dorf hat Zukunft" geht in die nächste Runde
"Rieden ist zukunftsträchtig." Das sagt Ortsbürgermeister Theo Krayer über seine Gemeinde. Nun ist Krayer selbstverständlich nicht ganz voreingenommen. Deswegen übernimmt die Dorfbewertung für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" eine unabhängige Jury. Jetzt war die Kommission in der Gemeinde am Waldsee zu Gast.
Was die Ortsgemeinde Rieden für den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zu bieten hat, das haben Ortsbürgermeister Theo Krayer und die Ratsmitglieder Hans-Peter Doll und Jürgen Rausch jetzt der Fachjury für den Gebietsentscheid im landesweiten Wettbewerb präsentiert. Nachdem Rieden beim Vorentscheid auf Kreisebene bereits erfolgreich abgeschnitten hatte, gilt es für die Gemeinde am Waldsee nun, auch die zweite Hürte zu nehmen.
Leo Oster, Leiter des Bauamts der Verbandsgemeinde Mendig, und sein Mitarbeiter Thorsten Mintgen begleiteten die drei Riedener und die Jury bei der Ortsbesichtigung. Erste Station des Rundgangs war die bepflanzte Verkehrsinsel vor der Kindertagesstätte in der Kirchstraße.
Und schon verteilte die Jury auch die ersten Punkte, denn "Grüngestaltung und Grünentwicklung" ist eines der fünf Kriterien, nach denen die Kommission einen Ort bewertet. Die anderen vier Kriterien sind "Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen", "Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten", "Baugestaltung und Bauentwicklung" sowie das "Dorf in der Landschaft". Maximal kann ein Dorf in der Bewertung 100 Punkte erreichen.
An der Riedener Kirche beeindruckte die Jury die in Eigenleistung von Laienspielgruppe des Junggesellenvereins und Bürgern gestaltete Fläche mit der Basaltsäule zu den über die Region hinaus bekannten Riedener Passionsspielen samt handgearbeiteter Ruhebank. Zusätzlich punktete Hans-Peter Doll mit seinen Informationen zu den Passionsspielen und mit dem Hinweis, dass fast die gesamt Bevölkerung der Ortsgemeinde aktiv daran teilnehme.
Als weitere Beispiele für Engagement und Eigenleistungen der Bürger begutachtete und notierte die Jury den Sauerbrunnen und das neue Feuerwehrhaus. "Rund 100000 Euro an Eigenleistungen haben Bürger und Feuerwehr beim Bau eingebracht", erläuterte Jürgen Rausch.
Als etwas Besonderes werteten die Jurymitglieder Rainer Hub, Christiane Hicking, Petra Portugall, Wolfgang Berg und Martin Tenbuß den Waldsee und das Feriendorf, wo der Rundgang durch Rieden endete. Mit Blick auf den See und auf das Feriendorf-mit 24 gebauten Häusern und 48 von 100 verkauften Grundstücken-fand die Abschlussbesprechung auf der Seeterrasse des Restaurants "Eifeler Seehütte" statt.
Wir sind sehr gut und zukunftsträchtig aufgestellt", hatte Bürgermeister Krayer vor dem Rundgang seine Kurzbeschreibungen zu Rieden und den Riedenern unterstrichen. "Jetzt heißt es abwarten, was als Bewertungsergebnis am 20. Juli herauskommt."
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 01.07.2009
 Jahreshauptversammlung 2009 TV Rieden

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 Der neue Vorstand 2009: (obere Reihe von links) Klaus Kranz, Thomas Racke, Vicci Weidenbach; (untere Reihe von links) Fred Koose, Andreas Doll, Marco Kowall, Daniela Kranz. Es fehlen: Louis Lischwe, Sabine Reuter und Jochen Marx.
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Am Freitag, dem 05. Juni 2009 fand mit Beginn um 20.17 h die diesjährige Jahreshauptversammlung des TV Rieden 1913 e.V. im Landgasthaus Silberdistel statt. Anwesend waren 20 Personen, das waren zwei Personen weniger als im Vorjahr. Der amtierende erste Vorsitzende Andreas Doll eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Neben den Mitgliedern konnte mit Rudi Schüller aus Volkesfeld auch ein Vertreter der SG-Partner begrüßt werden. Weiterhin wurden der Bürgermeister der Ortsgemeinde Rieden, Theo Krayer sowie der Trainer der Seniorenmannschaft I, Walter Berresheim, begrüßt. Nach der Begrüßung stellte Doll fest, dass die Mitgliederversammlung satzungsgemäß einberufen worden war und die Beschlussfähigkeit nach § 4, Abs. 6 der Satzung somit vorlag. Anträge waren keine gestellt worden. Nach der Begrüßung wurde den Anwesenden folgende Tagesordnung vorgelegt: Begrüßung Totenehrung Geschäftsbericht Sportberichte Kassenbericht Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes Neuwahlen Verschiedenes. Die Tagesordnung, die in dieser Form veröffentlicht war, wurde auch in dieser Form gebilligt. Nach der Ehrung der verstorbenen Mitglieder wurden die Berichte behandelt: Geschäfts-, Sport-, und Kassenbericht wurden von Daniela Kranz, Klaus Kranz und Ralph Rummel vorgetragen. Anmerkungen zu den Berichten gab es keine. Anschließend bescheinigte Kassenprüfer Hartwig Schäfer, der gemeinsam mit Lucas Brust die Kasse geprüft hatte, eine ordnungsgemäße und wirtschaftliche Kassenführung. Dann erteilte er Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Diesem wurde per Handzeichen einstimmig zugestimmt. Andreas Doll erläuterte sodann die anstehenden Neuwahlen, die ohne Widerspruch in offener Wahl durchgeführt wurden. Auf Vorschlag aus dem Kreis der Anwesenden wurden folgende Personen gewählt: 2. Vorsitzender: Marco Kowall –Wiederwahl– 1 Enthaltung 2 Jahre Geschäftsführerin: Daniela Kranz –Wiederwahl– einstimmig 2 Jahre 1. Kassierer: Viktoria Weidenbach –Neuwahl– 1 Enth. 2 Jahre 2. Kassierer: Louis Lischwe –Neuwahl in Abwesenheit 1 Jahr Sportwart: Klaus Kranz -Wiederwahl- 1 Enth. 2 Jahre Haus- und Zeugwart: Fred Koose –Wiederwahl– 1 Enth. 1 Jahr Die Personen nahmen die Wahl an. Als Kassenprüfer fungiert Lucas Brust noch für 1 Jahr, und Martin Kranz wurde neu für 2 Jahre gewählt. Auch er nahm die Wahl an. Geschäftsführerin Daniela Kranz stellte dann den neuen Vorstand inkl. der noch amtierenden Vorstandsmitglieder vor:
1. Vorsitzender: Andreas Doll amt. 1 J. 2. Vorsitzender: Marco Kowall WW 2 J. Geschäftsführerin: Daniela Kranz WW 2 J. 1. Kassiererin: Vicci Weidenbach NW 2 J. 2. Kassierer: Louis Lischwe NW (Abwesenheit) 1 J. Sportwart: Klaus Kranz WW 2 J. Jugendwart: Klaus Kranz amt. 1 J. Breiten- u. Freizeitsportleiterin: Sabine Reuter amt. 1 J. Fest- und Veranstaltungsleiter: Jochen Marx amt. 1 J. Haus- und Zeugwart: Fred Koose WW 1 J. Beisitzer: Thomas Racke amt. 1 J.
Da die Mannschaften des Fußballbereiches in Spielgemeinschaften mit anderen Sportvereinen spielen, wurde die Wahl der Betreuer den Mannschaften übertragen. Unter dem letzten Punkt der Jahreshauptversammlung „Verschiedenes“ informierte Andreas Doll über diverse Aspekte und Termine. Rudi Schüller bedankte sich anschließend für die gute Zusammenarbeit und freut sich auf den Neuanfang im Seniorenbereich, Fußball. Doll bedankte sich zum Schluss der Versammlung bei allen Anwesenden für deren Erscheinen sowie den guten Verlauf der Versammlung. Die Mitgliederversammlung wurde um 21:30 Uhr geschlossen, natürlich nicht ohne die obligatorische Runde.
 Jahreshauptversammlung der Möhnen

Zur Jahreshauptversammlung der Möhnengesellschaft Rieden, die am 02.06.2009 im Vereinslokal „Pension Leich“ stattfand, konnte Obermöhn Marianne erfreulich viele Mitglieder begrüßen. Nach der Totenehrung verlas die Schriftführerin Michaela Luxem-Orth den Geschäftsbericht des Jahres 2008/2009 in dem sie die zahlreichen Aktivitäten der Möhnen und die vielfältigen Anschaffungen nochmals Revue passieren ließ. Wieder ein Erfolg war der gut besuchte Familien-Grilltag im Sommer, aber auch der schöne Möhnenausflug im Herbst zum Rotweinwanderweg und dem Weinfest in Ahrweiler. Besucht wurde der Sommerkarneval in Reudelsterz, der Manöverball in Bell, die Niederzissener Möhnensitzung, die Kölsche Nacht in Thür und diverse Veranstaltungen in Rieden. Besonders hob sie das traditionelle Verhaftengehn an Weiberfastnacht und den wieder einmal erfolgreichen Bunten Abend der Möhnen mit großem Programm und der Feier des 60jährigen Vereinsbestehens hervor. Trotz der Finanzkrise und des verhängten Rauchverbotes konnte man mit Stolz erneut ein Plus bei der Besucherzahl verzeichnen. Mit einer besonders großen Kosakengruppe in der Vereinsfarbe blau, der Funkengarde und einem dazu passenden Wagen nahm man am Riedener Veilchendienstagszug teil.
Angeschafft wurden für die Vereinsmitglieder einheitliche blaue T-Shirts mit dem Slogan „Möhnenpower Rieden“, neue Pins anlässlich des Vereinsjubiläums und unsere Funkengarde wurde neu eingekleidet. Insgesamt konnte man auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Der anschließend von der 1. Kassiererin Conny Doll vorgetragene und von den beiden Kassenprüferinnen bestätigte Kassenbericht fiel zwar nicht ganz so positiv aus, aber dagegen standen eben auch die vielfältigen Anschaffungen des abgelaufenen Jahres.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen Neuwahlen an, die keine Veränderungen in der Vereinsspitze brachten: 1. Vorsitzende Marianne Schäfer, 2. Vorsitzende Doris Pannek, 1. Kassierer Conny Doll, 2. Kassierer Heike Werff, 1. Schriftführer Michaela Luxem-Orth, 2. Schriftführer Inge Engel, Beisitzer Elvi Schmidt und Ruth Krupp. Als Kassenprüfer wurde Sandra Hinz neu gewählt.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurden dann Informationen, Pläne und Termine für die kommenden Monate bekannt gegeben. So findet der diesjährige Familien-Grilltag in bewährter Form am Sonntag, den 30.08.2009 ab 12.30 Uhr in der Grillhütte am Sportplatz statt, die Möhnentour führt am Samstag, den 26.09.2009 zum Weinfest nach Boppard incl. einer abendlichen Schifffahrt mit anschließendem Feuerwerk und am Samstag, 21.11.2009 besuchen wir die Karnevalssitzung der befreundeten „Funkengarde Rut-Wiess“ in Lohmar. Wer sich für die Veranstaltungen noch nicht angemeldet hat, sollte dies bitte bis Ende Juli bei Marianne (Tel. 877) oder Michaela (Tel. 3772) tun. Die Termine und weitere Details dazu werden allerdings in der Presse nochmals gesondert bekannt gegeben.
Lange wurde über die Anschaffung einer neuen Kopfbedeckung, passend zu den neuen Möhnenblusen diskutiert und man konnte sich dann für ein schönes Modell entscheiden.
Gegen 21.45 Uhr konnte Obermöhn Marianne, nach der obligatorischen Vereinsrunde, den offiziellen Teil der insgesamt sehr harmonisch verlaufenen Jahreshauptversammlung beenden. Man blieb aber noch in gemütlicher Runde zusammen und ließ den Abend mit dem ein oder anderen Schwätzchen ausklingen.
 Wahlergebnis Kommunalwahl in Rieden

| Ergebnis der Wahl des Bürgermeisters für die Gemeinde Rieden | | | | | | | | Wahlberechtigte | 1044 | | | Wählerinnen und Wähler | 723 | | | Ungültige Stimmzettel | 11 | | | Gültige Stimmzettel | 712 | | | | | | | | Stimmen | Prozent | | Theo Krayer (CDU) | 424 | 59,55 % | | Lothar Hackenbruch (SPD) | 288 | 40,45 % |

| Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat Rieden | | | | | | |
| | | | | | | | Wahlberechtigte | 1044 | | | | | | Wählerinnen und Wähler | 721 | | | | | | Ungültige Stimmzettel | 7 | | | | | | Gültige Stimmzettel | 714 | | | | | | | | | | | | | SPD | 3005 Stimmen | CDU | 6076 Stimmen | FDP | 1649 Stimmen | | Lothar Hackenbruch | 693 | Theo Krayer | 913 | Alfred Nett | 519 | | Esther Rausch | 437 | Hans-Peter Doll | 405 | Michael Pitack | 316 | | Theo Rausch | 310 | Friedhelm Hackenbruch | 623 | Helmut Engel | 371 | | Bernd Dobrzynski | 253 | Volker Andres | 603 | Louis Lischwe | 231 | | Uwe Breitkopf | 151 | Andreas Doll | 476 | Stefan Breil | 212 | | Klaus Dobrzynski | 230 | Jürgen Rausch | 352 | | | | Kirsten Lischwe | 132 | Frank Gansen | 254 | | | | Edgar Schlich | 135 | Stefan Müller | 473 | | | | Gudrun Hoen-Dobrzynski | 150 | Markus Lischwe | 280 | | | | Claudia Rausch | 116 | Jochen Marx | 370 | | | | Bernd Schäfer | 101 | Elisabeth Krautkrämer | 246 | | | | Jutta Klapperich | 104 | Wilbert Fronert | 224 | | | | Gerd Moesta | 88 | Doris Pannek | 170 | | | | Viktoria Weidenbach | 105 | Christina Hackenbruch | 313 | | | | | | Wolfgang Kallies | 118 | | | | | | Martin Schmidt | 256 | | |

| Demnach könnten in den Gemeinderat einziehen. | | | | | | | | | | | | | | SPD | 5 Sitze | CDU | 9 Sitze | FDP | 2 Sitze | | | Stimmen | | Stimmen | | Stimmen | | 1.) Lothar Hackenbruch | 693 | 1.) Theo Krayer | 913 | 1.) Alfred Nett | 519 | | 2.) Esther Rausch | 437 | 2.) Friedhelm Hackenbruch | 623 | 2.) Helmut Engel | 371 | | 3.) Theo Rausch | 310 | 3.) Volker Andres | 603 | | | | 4.) Bernd Dobrzynski | 253 | 4.) Andreas Doll | 476 | | | | 5.) Klaus Dobrzynski | 230 | 5.) Stefan Müller | 473 | | | | | | 6.) Hans-Peter Doll | 405 | | | | | | 7.) Jochen Marx | 370 | | | | | | 8.) Jürgen Rausch | 352 | | | | | | 9.) Christina Hackenbruch | 313 | | | | | | | | | |
 Riedener Waldsee weiterhin uneingeschränkt nutzbar

Zulassung als Badegewässer erneut erteilt - am 1. Juni beginnt die Badesaison
Idyllisch liegt er da, unweit von Rieden in seinem Talkessel, der Waldsee Rieden. Tausende von Besuchern strömen jährlich zu der Freizeitanlage, um spazieren zu gehen und auch, um das Gewässer zum Baden zu nutzen. Im Jahre 2001 mussten alle Liebhaber dieses Gewässers einen harten Schlag verkraften. Die verschärften EU-Badegewässerverordnungen führten zu einem Badeverbot.
Kaum jemand glaubte noch an die Zukunft dieses Anziehungspunktes. Doch die Verbandsgemeinde Mendig, der Landkreis Mayen-Koblenz und Ortsgemeinde Rieden hatten engagiert gekämpft, Lösungsmöglichkeiten entwickelt und einen Weg ausgearbeitet, der den Waldsee Rieden in eine bessere als jemals dagewesene Situation führen sollte. Im Jahre 2006 wurde nach Erfüllung der neuen gesetzlichen Vorgaben zum ersten Mal die Zulassung als Badegewässer erteilt. Wie nun von der SGD Nord mitgeteilt wurde, hat das Landesamt für Wasserwirtschaft den Antrag zur Zulassung des Badegewässers vorbehaltlos positiv auch für dieses Jahr bewertet. Dem Bericht ist zu entnehmen, das sich die Wasserqualität seit 2005 weiter verbessert und stabilisiert, so das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht und das Gesundheitsamt Andernach. Beide führten ständig mikrobiologische Untersuchungen am Waldsee durch, die keinen Anlass zur Beanstandung geben. "Es hat sich also damals gelohnt, zusammen mit allen Partnern die notwendigen Schritte einzuleiten. Der Waldsee ist ein Aushängeschild sowohl für die Verbandsgemeinde als auch für den Ort Rieden. Immer mehr Liebhaber zieht es in dieses einzigartige Areal, welches durch seine landschaftliche Schönheit, eine erstklassige Badequalität und ein gutes Erholungspotential besticht, so VG-Chef Jörg Lempertz und der Riedener Ortsbürgermeister Theo Krayer unisono."
Bericht aus der Mendiger Blick aktuell vom 03.06.2009
 Doppelsieg im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Besonderes Engagement der Laienspielgruppe wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet
Rieden hat Zukunft und ist eines der schönsten Dörfer im Landkreis. Dies bestätigt das Ergebnis des Kreiswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Mit einem ersten Platz in der Hauptklasse und einer Auszeichnung im Sonderwettbewerb "Dorfverschönerung durch Verein" zählt die Gemeinde Rieden zu den gleich mehrfach belobigten Siegern des diesjährigen Dorfwettbewerbs. Die Dorfgemeinschaft um Ortsbürgermeister Theo Krayer kann stolz sein auf das in den vergangengen Jahren geleistete, dies attestierte die Expertenkommission und Jury den Riedenern durch die getroffenen Bewertungen im Dorfwettbewerb. Besonders positiv bewertet wurde dabei die gute Infrastrukturausstattung im Dorf sowie die Eingrünung der öffentlichen Anlagen im Umfeld von Kirche, Sauerbrunnen und weiterer Plätze. Ebenso wurde der zuletzt ausgeführte sich sehr gut ins Ortsbild einfügende Straßenausbau gelobt, der einen besonderen Akzent in der Dorfmitte setze. Gleiches gelte für die gelungene städtebauliche Einbindung des Ortes in die Landschaft. Mehrfach als außergewöhnlich und einer besonderen Erwähnung wert, war den Juroren das Engagement der Dorfgemeinschaft - exemplarisch am Neubau des Feuerwehrhauses dokumentiert. Dieses besondere Engagement der Bürger fand durch die im Sonderwettbewerb der Laienspielgruppe ausgesprochene Prämierung der Gestaltung des Kirchenvorplatzes eine besondere Anerkennung. Mit dieser Maßnahme hatte die Laienspielgruppe in Eigenleistung und unter Verwendung von heimischen Basalt- und Tuffstein einen wertvollen Beitrag zur Verschönerung des Kirchenumfelds und des alten Ortskerns geleistet. Der Gebietsentscheid als nächste Runde im Landeswettbewerb, für den Rieden sich nunmehr qualifiziert hat, wird in der Zeit vom 8. Juni bis 3. Juli durch eine weitere Besichtigung erfolgen.
Bericht aus der Mendiger Blick aktuell vom 03.06.2009
 Rieden zeigt der Jury ein Bild von einem Dorf

Kommission wirft einen prüfenden Blick auf die Eifelgemeinde und kürt sie zur Siegerin in der Hauptklasse B - Wettbewerb soll den Ort weiterbringen
Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" geht es um mehr als malerische Ortskerne und pittoreske Gassen: Die Jury will auch wissen, ob eine Gemeinde lebt und auch künftig Heimat sein kann. Die Rhein-Zeitung begleitete die Juroren bei ihrem Besuch in Rieden.
Endstation Rieden: Der Eifelort ist der letzte in Rheinland-Pfalz den die Kommission von "Unser Dorf hat Zukunft" besichtigt. Für die Eifelgemeinde ist das eine Herausforderung: Nur zwei Stunden haben Hans-Peter Doll und sein Team Zeit, ihren Ort zu präsentieren.
Der Erste Beigeordnete der Ortsgemeinde nimmt diese Aufgabe ernst: Genau hat er sich überlegt, was die fünf Juroren beeindrucken könnte. So legt Doll den Schwerpunkt seiner Dorfführung auf das Herzstück Riedens, die Ortsmitte. Dort wurden in den vergangenen Jahren die Straßen saniert, der Verkehr beruhigt und die Ränder begrünt. Interessiert hört die Kommission Doll zu, achtet aber auch auf die Infrastruktur des Ortes, auf Geschäfte, Plätze, Häuser und Höfe. "Es kommt nicht darauf an, ob die Geranien in den Blumentöpfen hübsch aussehen", erklärt Alois Astor, der Leiter der Gruppe. "Uns ist es wichtig, dass etwa heimische Materialien zum Bauen verwendet werden und die Begrünung so natürlich wie möglich bleibt."
20 Dörfer und Ortsteile hat die Kommission des Landkreises Mayen-Koblenz in den vergangenen Wochen besichtigt: Zwölf von ihnen, darunter auch Rieden, zählen zur Hauptklasse. Seit 2001 hat sich Rieden nicht mehr für den Wettbewerb beworben. "Seitdem hat sich vieles im Ort getan", versichert Doll. Zum Beweis führte er vor, was die Bürger zur Verbesserung des Ortsbilds beigetragen haben. Joachim Engel erklärt der Jury, wie er und seine Laienspielgruppe den Bereich vor und neben der Kirche wiederhergerichtet haben. Um die Kosten gering zu halten, benutzten sie dafür heimischen Basalt- und Tuffstein. Auch das neue Feuerwehrhaus kann sich sehen lassen: "Durch die große Eigeninitiative der Einwohner konnten wir mehr als 100.000 Euro einsparen", berichtet Doll stolz.
Alois Astor ist beeindruckt, denn das Engagement der Bürger gibt besonders viele Punkte bei der Bewertung. Nebenbei erhalten die Vertreter des Orts sinnvolle Ratschläge der Experten, etwa zum Umgang mit den neu gepfalnzten Bäumen. Ullrich Bechtold, Förster und Revierleiter der Verbandsgemeinde Maifeld, macht einige Vorschläge zur Pflege des Grüns.
Am Ende des Rundgangs dürfen natürlich auch "Riedens Schmuckstücke", wie Doll sie nennt, nicht fehlen: der Waldsee mit dem Feriendorf, der Sauerbrunnen sowie der Postkartenblick von der Schützenhalle hinunter auf das Dorf.
Doll ist nach dem Rundgang zufrieden: "Ich glaube, wir haben einen guten Eindruck hinterlassen." Und tatsächlich: Wenig später kürt die Jury Rieden zum Sieger in der Hauptklasse B.
Die Tipps der Kommissionsmitglieder will Doll nun auf jeden Fall im Gemeinderat ansprechen. "Es ist doch mal eine gute Chance, von Experten beraten zu werden", meint der Beigeordnete. Damit haben Alois Astor und sein Team eines ihrer Hauptziele erreicht: Sie wollen den Einwohnern immer einen Ansporn geben, sich Gedanken um ihrer Ort zu machen und sich für ihn einzusetzen: "Vor allem in Zeiten knapper Kassen sind die Dörfer auf die ehrenamtliche Hilfe der Menschen angewiesen", resümiert Astor. Bei seinen Besuchen konnte er vor allem eins feststellen: "Es passiert viel in den Dörfern, die Menschen identifizieren sich mit ihrer Heimat und sind bereit, mit anzupacken."
Bericht aus der Rhein-Zeitung von Sandra Werner vom 25.05.2009
 Riedener Feuerwehr hat ein neues Zuhause

Festliche Einweihung mit vielen Gästen-Redner betonen den großen ehrenamtlichen Einsatz der Wehrleute-Bau wird günstiger als geplant
Gut ein Jahr lang haben die Riedener Feuerwehrleute kräftig mit angepackt beim Bau ihres neuen Feuerwehrhauses. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Das Gebäude, das nun eingeweiht wurde, ist deutlich günstiger geworden als geplant.
13 Monate liegen zwischen dem ersten Spatenstich und der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses in Rieden. Am Wochenende haben die Wehrleute gemeinsam mit vielen Gästen die Einweihung des Gebäudes gefeiert. Neben vielen Riedenern waren auch die Feuerwehren der umliegenden Dörfer und Persönlichkeiten aus der Kommunalpolotik zur Feierstunde gekommen.
Ein "großes Stück Ehrenamt" nannte Jörg Lempertz, der Bügermeister der Verbandsgemeinde (VG) Mendig, den Neubau. Er lobte besonders die gut einjährige Arbeit der Riedener Wehrleute, die "mit viel Schweiß" beim Bau ihres neuen Heimes selbst angepackt hätten. "Alle Erd- und Fliesenarbeiten sowie die Gestaltung der Außenanlagen und des Wandreliefs an der Front wurden von den engagierten Wehrleuten selbst übernommen", berichtete Lempertz. Für den Bau seien Kosten von 390.000 Euro veranschlagt worden, doch diese Summe sein deutlich unterschritten worden. "Besonders dank der tatkräftigen Unterstützung der Ehrenamtlichen, die damit den öffentlichen Haushalt entlastet haben", betonte Lempertz.
Der Riedener Ortsbürgermeister Theo Krayer wandte sich direkt an die Bürger der Eifelgemeinde:"Ihr habt euch mit diesem Haus euren Traum selbst erfüllt." Für ihn sind es besonders der "Einsatzwille und Bürgersinn ohne persönlichen Eigennutz", der sich in der erfolgreichen Fertigstellung des Hauses zeige. "Man darf nicht vergessen, dass die Feuerwehrleute regelmäßig Leib und Leben aufs Spiel setzen, um Menschen zu retten", sagte Krayer. Das alte Feuerwehrhaus sei einfach in die Jahre gekommen" und werden aus diesem Grund abgerissen. Die Lage des neuen Feuerwehrhauses sei ideal. "Es liegt im Ortskern in direkter Nähe zu Kirche, Kindergarten, Kirmesplatz und Mehrzweckhalle." Auch Urban Reuter, der Riedener Wehrführer, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Neubau. "Ich bin stolz auf unsere Wehrleute."
Der Wehrleiter der VG Mendig, Franz-Josef Geilen, unterstrich die Bedeutung des Neubaus: "Das alte Feuerwehrhaus wies an einigen Stellen Mängel auf." Er bekannte, zunächst pessimistisch gewesen zu sein, was die schnelle Fertigstellung des Hauses anging: "Ich habe nicht geglaubt, dass sie es noch in meiner Amtszeit schaffen würden." Doch nun sei er eines Besseren belehrt worden.
Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mendig gestaltete die Feierstunde musikalisch. Nach einer ökumenischen Einsegnung des Hauses, der Schlüsselübergabe und einer Begehung trat die Schützenkapelle Mendig auf dem Vorplatz des Hauses auf und ließ die Veranstaltung ausklingen.
Bericht von Luca Jager in der Rhein-Zeitung vom 19.05.2009

 "Waldseepfad" soll schöner werden

Der Riedener Gemeinderat stimmt dem Bau einer Wanderhütte und einer neuen Beschilderung für die Ortschaft zu
Eigentlich ist es am Riedener Waldsee ja schon richtig schön. Andererseits darf es aber auch noch etwas schöner werden. Das meint zumindest der Riedener Gemeinderat - und hat entsprechende Schritte beschlossen.
Der Premiumwanderweg "Waldseepfad" soll aufgewertet werden. Das hat der Riedener Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. An dem Weg, der zu den sogenannten "Traumpfaden" zählt, soll unter anderem eine neue Schutzhütte entstehen. Der Beschluss wurde jedoch unter dem Vorbehalt gefasst, dass das Vorhaben zu 85 Prozent gefördert wird.
Ein Ort, an dem es sich für die Wanderer lohne, eine längere Rast einzulegen, sei der Standort "Auf der Udelshecke", sagte Ortsbürgermeister Theo Krayer. Dort soll die Wanderhütte errichtet werden. "Es ist der höchste Punkt der Wanderung mit einer wunderschönen Aussicht", sagte Krayer. Eine Parkbank steht bereits dort, und der Untergrund ist asphaltiert, so dass sich die Fläche für den Bau anbietet. Die Komm-Aktiv hat sich bereit erklärt, die Hütte zu errichten. Die Kosten sind mit 6000 Euro veranschlagt.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) Mayen-Koblenz hat bereits zugesagt, den Bau zur Hälfte zu finanzieren. Da die Hütte sich aber an einem Traumpfad befindet, hofft Krayer auf einen Zuschuss von 85 Prozent. "Ich bin mir zu 96 Prozent sicher, dass wuir diesen Zuschuss erhalten", sagte der Ortsbürgermeister. Lothar Hackenbruch, Vorsitzender der SPD-Fraktion, war jedoch skeptisch. "Wir stimmen dem Vorhaben nur zu, wenn wir tatsächlich den Zuschuss erhalten." Fließt der Zuschuss nicht, soll die Hütte nicht gebaut werden.
Einig waren sich die Parteien darüber, auf einen Ständer für einen Ortsplan von Rieden zu verzichten. Das dafür vorgesehene Geld soll stattdessen ebenfalls dem Tourismus zugute kommen. So könne das Wassertretbecken am Sauerbrunnen saniert werden, schlug Ortsbürgermeister Krayer vor. "Dieses Tretbecken ist einmalig auf den "Traumpfaden". Mit geringem Aufwand erreichen wir so eine große Aufwertung für den Tourismus." Auch in diesem Fall hat die WfG bereits zugesagt, den Umbau finanziell zu fördern.
Als dritte touristische Maßnahme beschloss der Gemeinderat, neue Hinweisschilder im Ort zu installieren. Sie sollen Fremden den Weg etwa zum Sportplatz, zur Schützenhalle und zum Sauerbrunnen weisen. Die Schilder werden an drei Plätzen im Ort installiert.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 13.05.2009
 Rieden rutscht weiter in die roten Zahlen

Schuldenstand steigt auf 890.000 Euro - Gemeinde steckt mehr als 35.000 Euro in Projekte
Der Riedener Gemeinderat hat einstimmig den Etat für 2009 beschlossen. In diesem Jahr wird die Gemeinde demnach knapp 1,2 Millionen Euro bewegen. Darin enthalten sind Investitionen von mehr als 35.000 Euro.
Der Ergebnishaushalt schließt mit einem Minus von 150.000 Euro ab. Das Defizit ist laut Verwaltung auf Abschreibungen (152.000 Euro), gestiegene Kreis- und Verbandsgemeindeumlagen (617.000 Euro) und Mehrausgaben für Unterhaltung und Bewirtschaftung von Gemeindeeigentum (144.000 Euro) zurückzuführen.
Um dieses Minus und die Tilgung von Krediten bezahlen zu können, verschuldet sich die Gemeinde weiter. Rund 68.000 Euro leiht sich Rieden von der Verbandsgemeinde (VG) quasi als Dispokredit - als "Kredit zur Liquiditätssicherung". Auf dem Kreditmarkt bedient sich die Gemeinde aber nicht. Deswegen gibt es offiziell keine neue Kreditaufnahme.
In diesem Jahr nimmt die Gemeide rund 66.000 Euro an Steuern ein. 310.000 Euro fließen als Zuwendungen nach Rieden, darunter die Schlüsselzuweisungen.
Ortsbürgermeister Theo Krayer sagte im Rat: "Die geplanten Investitionen sind notwendig". Ein neuer Salzstreuer für den Winterdienst wird rund 3.600 Euro kosten, die Planung eines Bauhofes im Gewerbegebiet, um Geräte zu lagern, etwa 2.500 Euro. Auch die zehn Jahre alte Spülmaschine im Kindergarten müsse dringend erneuert werden. Weiterhin ist geplant, den Friedhof neu zu bepflanzen und den Bodenbelag des Sportplatzes zu sanieren.
An den freiwilligen Ausgaben will der Bürgermeister weiter festhalten, wie die Kosten für den Martinsumzug und den Ehrentag des Alters. "Das sind soziale Ausgaben, ein Stück Heimat, die die Identifikation mit dem Ort bestärken", erklärte Krayer.
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat, Volker Andres, lobte den Etatentwurf: "Der Haushalt ist durch Sparen geprägt." Umso erschreckender sei es, dass es trotzdem einen Fehlbetrag gebe. Auch die freiwilligen Ausgaben will auch er nicht verzichten. Von den übergeordneten Gremien forderte er Gesetzesänderungen, damit den Kommunen mehr Geld bleibt. "Ich bin überrascht darüber, wie wenig kritisch der Haushalt betrachtet wird", sagte hingegen Lothar Hackenbruch von der SPD. Die Lage der Gemeinde sei unverändert desolat und Besorgnis erregend. "Ich kann mich nicht erinnern, dass Rieden einmal schwarze Zahlen geschrieben hat", so der Vorsitzende der SPD-Fraktion. Stattdessen summieren sich die Fehlbeträge von Jahr zu Jahr. "Bei jeder Ausgabe bin ich kritisch, da ich nicht weiß, wie wir uns das leisten sollen", meinte Hackenbruch. "Selbst das Notwendige ist nicht finanzierbar." Rieden sei stets auf andere Geldgeber angewiesen, aus eigener Kraft könne die Gemeinde nichts ermöglichen. Dem kommenden Gemeinderat riet er, Ursachenforschung zu betreiben, da Rieden ein strukturelles Problem habe. "Die Frage ist, wie der Ort seine Zukunft gestalten soll, denn so ist er nícht mehr lange überlebensfähig", sagte Hackenbruch.
Der Rat beschloss auch die Eröffnungsbilanz. Sie stellt das Vermögen der Gemeinde und dessen Finanzierung gegenüber. Andres begrüßte, dass nun auch dieses Zahlenwerk vorliegt. Er sagte: "Damit ist jetzt schon einsehbar, wann das Eigenkapital aufgebraucht sein wird." Auch Hackenbruch bezeichnete die Eröffnungsbilanz als "informativ für alle". Der Vorsitzende warnte aber auch vor allzu großem Optimismus: "Auf dem Papier sieht die Quote gut aus, aber wir haben gleichzeitig sehr hohe Verbindlichkeiten von 1,3 Millionen Euro." Beide Fraktionen stimmten der Eröffnungsbilanz zu.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 06.05.2009
 Haushalt 2009 der Gemeinde Rieden

Ergebnishaushalt (zeigt den Aufbau oder Verlust von Werten): Erträge (Ressourceaufkommen) 1,2 Millionen Euro, Aufwendungen (Ressourcenverbrauch) 1,3 Millionen Euro, Jahresfehlbetrag 150.000 Euro (die Erträge reichen nicht aus, um die für 2009 geplanten Aufwendungen zu decken).
Finanzhaushalt (zeigt den reinen Geld-, aber nicht den Wertefluss an): Ein- und Auszahlungen 1,2 Millionen Euro
Kreditaufnahme: keine (Die Gemeinde beansprucht aber einen Überbrückungskredit von 68.000 Euro bei der Verbandsgemeinde für den Fehlbetrag und die Tilgung.)
Tilgung: 14.000 Euro
Schuldenstand zum 31. Dezember 2009: 890.000 Euro
Voraussichtlicher Stand des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2008: 1,7 Millionen Euro
Voraussichtlicher Stand des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2009: 1,5 Millionen Euro
Investitionen: Umlegungsverfahren Neubaugebiet "Verlängerung Dornheck" (10.000 Euro), neue Schutzhütte (6.000 Euro), Schilder für Touristen (5.000 Euro), restliche Kosten Ausbau Kirchstraße (4.000 Euro), neuer Salzstreuer Winterdienst (3.650 Euro).
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 06.05.2009
 Traumpfad besteht ersten Test

Einen ersten Eindruck vom geplanten Premiumwanderweg bei Rieden haben sich am Samstag rund 40 Wanderer verschafft. Das Touren-Team -Mitarbeiter der Verwaltung und Wanderfreunde aus der VG Mendig- war zur Probewanderung auf dem "Waldseepfad mit Gänsehalsschleife" unterwegs. Frank Neideck von der VG-Verwaltung sprach von einem gelungenen Test. "Wir haben einige neue Erkenntnisse gewonnen."
Bericht aus der Rhein-Zeitung Nr. 70 vom Dienstag, 24.03.2009
 Aussichten die man auf der Wegstrecke geniessen kann


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 Blick nach Kirchwald vom Schmalberg
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 So schön ist die Natur
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 Eifrige Wanderer auf noch unbefestigten Wegen
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 Herrlicher Ausblick über Mendig hinweg
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 Blick auf den Hochsimmer
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 Aussicht von der Gänsehalsgrillhütte aus
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 Ausbau der Landesstraße 83 rückt näher

Im Sommer wird die Fahrbahn zwischen Grube Silbersand und Rieden erneuert und verbreitet
Derzeit werden entlang der L83 zwischen der Grube Silbersand und Rieden umfangreiche Baumfällaktionen vorgenommen. "Dabei handelt es sich um vorbereitende Arbeiten, die im Vorfeld von Straßenbaumaßnahmen vorgenommen werden", berichtet Ferdinand Schmitz, der Leiter der Straßenmeisterei Mayen. In erster Linie wird das Gehölz beseitigt, das sich am unmittelbaren Straßenrand befindet.
Voraussichtlich im Juni wird mit dem kompletten Ausbau der L83 auf der genannten Teilstrecke begonnen. "Unter anderem wird der Fahrbahnaufbau von Grund auf erneuert. Darüber hinaus wird die Straße auchverbreitet", so Schmitz.
Eigentlich waren die Straßenbauarbeiten bereits für das vergangene Jahr vorgesehen, aber eine Baumaßnahme bei Ramersbach zwang die Behörden seinerseit dazu, die L83 als Umleitungsstrecke auszuweisen. "Den Planungen entsprechend wird die L83 während der Arbeiten halbseitig gesperrt, kurzfristig ist auch eine Vollsperrung erforderlich", berichtet Schmitz. In diesem Fall wird in Zusammenarbeit mit den Gemeinden eine Umleitung eingerichtet.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 14.03.2009
 Riedener Bürger und Vereine freuen sich

Küche in der Mehrzweckhalle ist jetzt auf dem neuesten Stand
Dank einer großzügigen Spende der Kreissparkasse Mayen konnte eine Industriespülmaschine angeschafft werden
Mit einer Spende in Höhe von 500 € unterstützt die Kreissparkasse Mayen die Ortsgemeinde Rieden und ermöglicht so die Anschaffung einer Industriespülmaschine für die Mehrzweckhalle Rieden.
Die Ortsgemeinde Rieden und die Ortsvereine beteiligten sich finanziell an der Errichtung und Ausstattung der Gemeinschaftsräume sowie der Küche in der Halle im Jahr 1993. Die Küche wurde seinerzeit komplett eingerichtet, entspricht heute jedoch leider nicht mehr einem zeitgerechten Standard. Was fehlt, ist eine Industrie-Spülmaschine. Mit ihrer finanziellen Unterstützung hat die Kreissparkasse Mayen diese Anschaffung nun ermöglicht und einen weiteren Beitrag zur Unterstützung der Menschen in der Region geleistet.
 Spülmaschine für Mehrzweckhalle Rieden

Finanzspritze der Volksbank RheinAhrEifel eG
Im Jahre 1993 wurde in Rieden die Mehrzweckhalle erbaut. Seitdem wurden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Fest - etwa anlässlich der Kirmes, zum Martinszug oder an Karneval - gestaltet. Nach 16 Jahren gemeinsamen Feierns sind einige Einrichtungsgegenstände erneuerungsbedürftig. Besonders fehlt eine leistungsstarke und zeitgemäße Industriespülmaschine, um die ehrenamtlichen Helfer zu entlasten und die Veranstaltungen kostendeckend durchzuführen.
Die damit verbundene finanzielle Herausforderung kann nur Dank der monetären Hilfe von Sponsoren gemeistert werden. Als engagierter und zuverlässiger Partner der Vereine und Ortsgemeinden in der Region war es für die Volksbank RheinAhrEifel selbstverständlich, einen aktivern Beitrag zur Erhaltung des Vereinslebens in Rieden zu leisten.
Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro setzt die Volksbank RheinAhrEifel ein weiteres Zeichen ihrer engen Verbundenheit mit den Menschen und der heimatlichen Region. In der Gemeindehalle in Rieden überreichten Prokurist Bruno Jaeger und Thomas Brust, Repräsentant der Filiale Rieden, am 27. Februar 2009 den Spendenscheck. Bürgermeister Theo Krayer sowie Vertreter der Gemeinde bedankten sich begeistert bei den Vertretern der Regionalbank für die großzügige Spende.
Bericht aus dem Mendiger Mitteilungsblatt Nr. 10/2009
 Veilchendienstagszug in Rieden

Sensationelle Stimmung und viele Jecken am Straßenrand
Nach dreijähriger Abstinenz hieß es in Rieden endlich wieder „De Zuch kütt!“. Die Organisatoren der Karnevalsgesellschaft Rieden hatten am Veilchendienstag einen tollen Umzug durch die Straßen von Rieden auf die Beine gestellt. Pünktlich um 14.11 Uhr setzten sich die neun tolle Prunkwagen und viele schöne Fußgruppen am Sammelplatz Obere Bushaltestelle in Bewegung, begleitet von fünf stimmungsvollen Musikkapellen. Blas-, Fanfaren-, Spielmanns- und Guggemusikanten trommelten, was das Zeug hielt und versetzte Zugteilnehmer und Zuschauer gleichermaßen in tolle Stimmung. Premiere feierten zwei lebendige Esel, die von den Eselstreibern Otmar Engel und Helmut Retterath in stilechten Trapper-Kostümen begleitet wurden. Ab und zu zeigten die Tiere gar ihr störrisches Wesen, sehr zur Belustigung der vielen Jecken am Straßenrand. Vom Sammelplatz aus ging es dann – bei angenehmem Wetter - durch die Oberstraße, Kirchstraße und Nettetalstraße. Von dort schlängelte sich der bunte Lindwurm wieder zurück zur Dorfmitte, wo der Zug ein sensationelles Finale feierte. Die phantasievollen Prunkwagen und das großzügige Wurfmaterial begeisterten Jung und Alt. In Rieden geht niemand leer aus, und das war auch diesmal wieder der Fall, als die Jecken mit vollen Tüten die Heimreise antraten.
Aktive Mitgestalter des diesjährigen Jubiläumszuges mit Prunkwagen waren: Privatwagen der Familien Wingender, Krebsbach und Jung, KG und Möhnen Bell, Möhnengesellschaft Rieden, Laienspielgruppe Rieden, Alte Herren des TV Rieden, Schützenverein Rieden, Kegelclub Eifelperle Rieden, Funkengarde der KG Rieden und natürlich der Elferrat der jubilierenden KG Rieden. Toll kostümierte und kreative Fußgruppen rundeten das närrische Bild ab. Darüber hinaus war für die musikalische Stimmungsmusik bestens gesorgt durch: Spielmannszug Schalkenbach, Fanfarenzug Mayen, Musikkapelle Langenfeld, Blaskapelle Weibern sowie die Guggemusik „Nodefuddeler“ aus Bad Ems. Nach dem närrischen Höhepunkt im Jubiläumsjahr der KG Rieden folgte ein krönender Abschluss in der Narrhalla am Kirmesplatz, wo noch bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen wurde. „Eine grandiose und äußerst erfolgreiche Session liegt hinter uns. Freuen wir uns schon jetzt auf weitere Highlights der KG-Familie in der Zukunft“, so der Tenor des nicht zu Unrecht stolzen KG-Vorstandes. Und Zug-Komitee-Mitglied Hans-Peter Doll fügte augenzwinkernd hinzu: „Es war wohl doch nicht das Schlechteste, die Züge von Rieden und Mendig auseinanderzulegen.“
 Weiberfastnacht in Rieden

Gymnastikgruppe des TV Rieden lud zum „Tuttenkaffee 2009“ ein
Zur diesjährigen Weiberfastnacht, die hierzulande auch liebevoll „Decke Donneschdesch“ genannt wird, folgten so manche jungen und jung gebliebenen Frauen der Einladung des Turnvereins Rieden, Abteilung Gymnastikgruppe, zum Kaffeenachmittag mit einem bunten, karnevalistischen Programm. Pünktlich um 15.11 Uhr begannen die beiden rührigen Übungsleiterinnen Sabine Reuter und Manuela Burger-Racke mit ihrer Begrüßungsansprache unter dem Motto: „Heute sind nicht die Männer, sondern wir Frauen mal blau“. In der wunderbar geschmückten Narrhalla freuten sich die vielen weiblichen Gäste gespannt auf ein abwechslungsreiches Programm. Nachdem der Kaffee und die Brötchen verzehrt waren, ging es Schlag auf Schlag. Die Funkengarde aus dem benachbarten Spessart begeisterte mit einem schmissigen Tanz. Carola Breitkopf und Birgit Rummel präsentierten anschließend den pantomimischen Sketch „das Trampel und die feine Dame“ so gekonnt, dass die Zuschauer schon früh zu Lachsalven hingerissen wurden.
Zwischen den Vorträgen des professionell organisierten Programms begeisterten die beiden Obertutten Sabine und Manuela mit ihren Zwiegesprächen und Ansagen, wie z.B. „Wir wollen singen, tanzen und lachen und auch ein paar schmutzige Witze machen“. Im Programm ging es dann weiter mit „Billa und Mariechen“ (Hiltrud Brüser und Brigitte Müller), die schon seit vielen Jahren in dieser Rolle auftreten und dabei die eine oder andere Anekdote aus Rieden zu berichten wissen. Ein Konzert besonderer Art brachten Peter Reuter und Ralph Rummel dar. Mit Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 wurde auch der letzte Zuhörer und Zuschauer zum Kunstfreund. Als nächstes unterhielt Maria Weber, altbekannt als „Mariellche“, die vielen Gäste und bekam für ihre Büttenrede herzlichen Applaus. Im Anschluss daran betraten Annemarie und Enkelin Michelle Müller die Bühne und führten sehr gekonnt ihre musikalische Show „Riddener Büttche“ auf. Schlag auf Schlag ging es weiter: Johannes Hilger als „Bauer in der Midlifecrisis“ und Martin Kranz als „En Zugereister“ boten in der Bütt ihr Können dar. Auch die Funkengarde aus Thür hatte es sich nicht nehmen lassen, zur Freude des begeisterten Publikums, ihren Sessionstanz aufzuführen. Zum krönenden Abschluss eines bunt gespickten Programms führte der Vorstand der Karnevalsgesellschaft Rieden ein „Wasserballett“ der Extraklasse vor, was den närrischen Besucherinnen die Lachtränen aus den Augen trieb. Bevor Sabine und Manuela den offiziellen Teil als beendet bekannt gaben, wurde die älteste Teilnehmerin des diesjährigen „Tuttenkaffees“ mit einem schönen Präsent geehrt: Hildegard Meid hatte es sich trotz ihrer 83 Jahre nicht nehmen lassen, einen schönen Nachmittag unter vielen Jecken zu verbringen. Die beiden Organisatorinnen freuten sich über den gelungenen Nachmittag mit den abschließenden Worten: „Hat es euch gefallen, so sagt es weiter. Hat es euch nicht gefallen, so sagt es uns! Es verabschieden sich bis zum nächsten Jahr, Sabine und Manuela, euer Tuttenpaar.“ Doch wer dachte, jetzt sei die Party zu Ende, lag falsch: Noch bis in die späten Abendstunden wurde geschunkelt, getanzt und gelacht, denn zu späterer Stund´ hatten dann endlich auch die Herren der Schöpfung Zutritt zur Halle, und so ganz ohne geht´s wohl doch nicht, wie die Damen augenzwinkernd bemerkten. „Wir sind froh, dass sich in Rieden die TV-Weiberparty inzwischen so gut etablieren konnte. Hoffen wir, dass auch im nächsten Jahr wieder viele jecke Damen den Weg in die Halle finden“, so der Tenor der Verantwortlichen des Turnvereins.  Lohmarer Funkengarde war bei Riedener Möhnen zu Gast

300 Zuschauer beim bunten Abend - Gardetanz Meister zeigte Können
Beste närrische Stimmung herrschte beim bunten Abend der Möhnen in der komplett besetzten Sporthalle der Gemeinde am Waldsee. Mehr als 300 Jecken bejubelten und beklatschten das mit herausragenden Glanzlichtern gespickte Programm. Donnernder Applaus wurde den Akteuren zuteil.
Ein Glanzlicht des sechsstündigen Programms und eine Spitzenleistung bot bei der Sitzung der amtierende Deutsche Meister im Gardetanz: Die Funkengarde "Rout Wiess" aus Lohmar unter dem Kommando von Frank Sieben entfachte mit ihrem Tanzpaar Denise Frinlingshoff und Hans Kos einen regelrechten Begeisterungssturm.
Einen Sonderapplaus vom Riedener Publikum bekamen die Obermöhn Marianne Schäfer, Ortsbürgermeister Theo Krayer und Berthold Djouad. Funken-Kommandant Sieben holte sie auf die Bühne, verpasste ihnen kurze und knappe Instruktionen und forderte auch zum Mitmachen auf.
Unter seiner Anleitung und mit seiner kräftig zupackenden Unterstützung präsentierten sich Riedens Ortsbürgermeister und die Obermöhn als potenzielles Senioren-Tanzpaar der Funkengarde "Rout Wiess".
Der Freundschaftsbesuch der Funkengarde kam durch die Riedener Ehepaare Lothar und Doris Pannek sowie Werner und Ute Rausch zustande. Beide Paare besuchen seit zehn Jahren die Sitzungn von "Rout Wiess" in Lohmar bei Köln.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 09.02.2009
 KG feiert 75jähriges Bestehen

Jubiläumsveranstaltung mit buntem Programm - Karnevalisten für lange Mitgliedschaft geehrt
Die Karnevalsgesellschaft Rieden hat jetzt ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Jubiläumsveranstaltung kamen viele aktive und ehemalige Karnevalisten sowie befreundete Karnevals- und Möhnenvereine aus den umliegenden Orten in die zur Narrhalla umfunktionierten Gemeindehalle nach Rieden.
Nach dem umjubelten Einzug des Elferrates eröffnete Manfred Brüser, der 1. Vorsitzende des traditionsreichen Vereins mit einer humorigen Begrüßung die große Jubiläumsveranstaltung. In seiner kurzen Ansprache an das närrische Volk dankte Brüser allen, die sich in Rieden seit Jahrzehnten für das Rheinische Brauchtum einsetzen.
Gegründet wurde die KG Rieden im Jahr 1934 von 16 Männern. Der erste Karnevalsumzug schlängelte sich bereits ein Jahr nach der Gründung durch den Ort. Zudem gab es im selben Jahr bereits das erste Prinzenpaar. Auf die Geschichte des Vereins gingen während der Jubiläumsveranstaltung die Riedener Karnevalisten Hans-Peter Doll und Martin Kranz ein. Von ihnen erfuhren die bunt kostümierten Besucher Wissenswertes aus der 75-jährigen Vereinshistorie. Darüber hinaus berichteten die beiden über Prinzen und Prinzenpaare, die bisher die Macht über das närrische Volk im Steinmetzdorf übernommen hatten.
Zuvor hatte Hans-Peter Doll, der auch durch das Programm führte, das Prinzenpaar der KG Wohlgemut aus Wehr samt seinem Gefolge in der Riedener Narrhalla begrüßt, bevor Ortsbürgermeister Theo Krayer als Schirmherr der Veranstaltung eine launische Ansprache hielt. Anschließend gratulierten Manuel Doll und Lena Reuter der KG Rieden: Als Überraschungsgäste legten die beiden einen fetzigen Rock´n´-Roll-Tanz aufs Parkett.
Für Aufsehen sorgten auch die professionellen Auftritte der beiden Aushängeschilder der KG: Das Männerballett "The Elastics" und die Funkengarde "Rot-Weiß-Rieden" beeindruckten die begeisterten Jecken mit Hebungen und akrobatischen Einlagen. Die Zuschauer hielten förmlich den Atem an, als die quirligen "Elastics" ihren Westernschautanz zeigten und die Funkengarde eine tänzerisch imponierende Interpretation von "Rom" sowie ein Medley der kölschen Gruppe Brings präsentierte.
Darüber hinaus bereicherten auswärtige Karnevalisten das bunte Programm. Die Gruppe "Gugge´mer´ma" aus Bad Ems war ebenso nach Rieden gekommen wie die Showtanzgruppe Nickenich, "De Doof Nuss von der Ahr" und der Bauchredner Alfonso mit seiner Partnerin Daisy.
Natürlich wurden während der Jubiläumsveranstaltung auch Ehrungen ausgesprochen. Hans-Peter Doll, der viele Jahre lang als Sitzungspräsident fungiert hatte, zeichnete gemeinsam mit Manfred Brüser verdiente Mitglieder für ihre lange Verbundenheit zur KG mit Urkunden und Präsenten aus. Einer der Geehrten war Ildefons Andres, der die Geschichte des Vereins seit 55 Jahren miterlebt. In den 50er Jahren fungierte er als Geschäftsführer der KG, und bis vor zwei Jahren war der rüstige Senior, der mit 15 Jahren zum ersten Mal in der Bütt stand, auch bei jedem Veilchendienstagszug mit von der Partie. "Oft habe ich bei der Fußgruppe der Alten Herren des TV Rieden mitgemacht", erzählte der 68-Jährige.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 28.01.2009 
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 Das Erkundungsteam vor der Königsbacher Brauerei.
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 Die Gruppe lässt sich das kühle Bier schmecken.
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| Stammgäste der Silberdistel besuchten Königsbacher Brauerei

Familie Nett organisierte eine Brauhausführung in Koblenz
Am Montag, 26.01.2009 starteten um 14 Uhr 25 männliche und 2 weibliche Stammgäste des Landgasthauses Silberdistel eine Erkundungsfahrt zur Königsbacher Brauerei in Koblenz.
Dort angekommen, wurden die Ausflügler von Gerd Rausch, einem sehr durstigen Mitarbeiter der Brauerei, empfangen und ca. 1 Stunde lang durch die Hallen des Brauhauses geführt.
Die ein oder andere Anekdote zur Bierherstellung verdeutlichte noch einmal, wie sich die Braukunst im Wandel der Zeit verändert hat.
Als dann alle Fragen der wissbegierigen Teilnehmer beantwortet waren, ging es zum gemütlichen Teil über. Bei frisch gezapftem Bier und einer leckeren Mahlzeit vergingen die Stunden wie im Fluge, so dass man gegen 18:45 Uhr die Heimreise antrat.
Hier wurde der Tag in der Pilsstube der Silberdistel ausklingen lassen.
Ein schöner Tag war wieder einmal zu schnell zu Ende.
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 Kein Ruhestand für Pater Rainer

Der Seelsorger für Rieden und Volkesfeld soll aufhören, doch er macht als Hausgeistlicher in Bad Breisig weiter
Nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben mit 75 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen-so einfach ist es für Pater Rainer Gaipl nicht. Denn der Seelsorger, der die Gemeinden Rieden und Volkesfeld betreut, will sich nicht aufs Altenteil zurückziehen.
Pater Rainer Gaipl betreut als Seelsorger seit sieben Jahren die Riedener und Volkesfelder. Jetzt muss er sein Amt niederlegen - das Bistum findet, der 75-Jährige sei zu alt. Doch an Ruhestand denkt der Seelsorger nicht: Im Marienhaus des Seniorenzentrums St. Josef in Bad Breisig wird er nun Hausgeistlicher. Ende Januar wird in Rieden und Volkesfeld Abschied gefeiert.
Rückblickend auf sein Wirken in der Gemeinde St. Hubertus sagt der Geistliche: "Für mich waren die sieben Jahre eine erfüllte Zeit. Ich danke für diese Vergangenheit und erhoffe mir noch Jahre der Rüstigkeit im priesterlichen Dienst im Seniorenheim in Bad Breisig." Pater Rainer ergänzt: "Jetzt muss ich mich für meine letzte Wegstrecke rüsten."
Der Seelsorger erklärt die Gründe für seinen Weggang: "Wie mir der Provinzialsuperior der Arnsteiner Patres, Pater Peter Egenolf, im vergangenen Jahr in einem persönlichen Gespräch mitteilte, entläst das Bistum Trier die Pfarrer und Seelsorger aus dem aktiven Pfarrdienst, wenn sie 75 Jahre alt geworden sind." Für ihn als Arnsteiner Pater bedeute das, dass sein Arbeitsvertrag mit dem Bistum Trier nicht mehr erneuert und verlängert wird. Das habe zur Folge, dass er kein Geld mehr verdient.
Auch wenn Pater Rainer sehr bescheiden ist - ohne Einkommen kann er die Miete für das Pfarrhaus und den Lohn für die Haushälterin nicht bezahlen sowie auch seinen eigenen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Er erklärt: "Wir Patres sind nur krankenversichert, nicht aber renten- oder pensionsversichert. Also kann ich auch von keiner Pension leben wie die Weltpriester im Ruhestand." Die Ordensgemeinschaft habe ihm einen Platz in der Altenabteilung des Klosters angeboten. Doch Gaipl möchte sich nicht zur Ruhe setzen. Vielmehr ist es sein Wunsch, im eigenen Alter noch anderen alten Menschen als Priester und Seelsorger zu dienen. Auf eigene Faust hat sich Gaipl für seinen neuen Lebensabschnitt eine neue Aufgabe gesucht - und wurde in Bad Breisig fündig.
Am 1. Februar führt die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskannerinnen, Schwester Basina, Pater Rainer als Hausgeistlichen ein. In dieser Funktion hätte er auch in zwei anderen Seniorenheimen wirken können, erklärt er. Doch bewusst habe er sich für den priesterlichen Dienst in Bad Breisig entschieden. "Das Seniorenheim, in dem knapp 100 ältere Menschen leben, liegt im Dekanat Remagen-Brohl. Ich bleibe also im selben Dekanat und auch in der gleichen Gemeinschaft der Patres im Brohltal. So brauche ich mich von beiden nicht zu verabschieden."
Der Seelsorger nimmt nicht nur Abschied von Rieden und Volkesfeld, sondern auch von seiner Tätigkeit als "Vicarius Cooperator". In dieser Funktion war er einem Pfarrer unterstellt und unterstützte ih, trug aber nicht die Alleinverantwortung für die Pfarrei. Diese Aufgabe erfüllte der Geistliche, der schweren Herzens den Passionsspielort verlassen muss, gewissenhaft und mit Menschlichkeit. Pater Rainer Gaipl gehört der apostolischen Ordensgemeinschaft von der Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakraments (SSCC) an.
Am Sonntag, 24. Januar, verabschiedet sich der 75-jährige von den Gläubigen in Volkesfeld in der Marienkapelle und am Sonntag, 25. Januar, in einem Dankgottesdienst in Rieden. Anschließend findet ein Empfang in der Gemeindehalle statt.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 15.01.2009
 Alte Herren des TV Rieden auf Wanderschaft

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Bei strahlenden Sonnenschein und schneebedeckten Wegen trafen sich am Samstag, 09.01.2009 die Alten Herren des TV Rieden zu ihrer schon traditionellen Winterwanderung. 50 unerschrockene Wanderer machten sich bei Minustemperaturen auf, um in die Hammesmühle am Schloß Bürresheim zu wandern. Gegen 13.30 Uhr startete die Gruppe von der Riedener Dorfmitte um die ca. 10 km in Angriff zu nehmen. Direkt zu Beginn galt es einen kräftigen Anstieg Richtung Udelshecke zu bewältigen. Durch tiefes Waldgebiet, wo sogar Mufflons die Wegstrecke kreuzten, endete der 1. Teilabschnitt am Rastplatz am Ettringer Heuweg. Wer jedoch meinte den größten Teil schon absolviert zu haben, der wurde eines anderen belehrt. Die restliche Wegstrecke um den "kleinen Simmer" herum, erwies sich als eine anstrengende Herausforderung. Somit waren alle froh, als man nach 2 1/2 Stunden an der Hammesmühle ankam um sich dort mit Kaffee, Kuchen und Snacks zu stärken. Natürlich wurde auch der Gerstensaft nicht abgelehnt. Um 18 Uhr ging es dann Richtung Heimat um im Landgasthaus Silberdistel noch einige schöne Stunden zu verbringen. Dort stießen dann auch noch weitere 30 Personen hinzu. Die Organisatoren hatten wieder beste Vorarbeit geleistet, so dass bei Ratespielen und einer großen Tombola die Zeit wie im Fluge verging. Natürlich wurde man von Chefkoch Alfred wieder mit kullinarischen Hochgenüssen verwöhnt. Weit nach Mitternacht gingen dann auch die letzten Feierfreudigen nach Hause. Von allen Teilnehmern hörte man auch am nächsten Tag noch, dass es wieder eine super gelungene Veranstaltung war.
 Bilder vom vereisten und schneebedeckten Waldsee


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 Der vereiste und schneebedeckte See bietet einen herrlichen Anblick, hat aber auch seine Tücken, da warme Quellen nicht für durchgängige Vereisung sorgen.
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 Zweckverband will Gutachten

Luftqualität in Riedener Mühlen wird untersucht - Haushalt beschlossen
Riedener Mühlen soll Luftkurort bleiben. Dafür hat sich der Zweckverband (ZV) Riedener Mühlen in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Damit der Ort seinen Status wahren kann, ist ein Gutachten erforderlich, das die Luftqualität bescheinigt. Eine solche Analyse wird der ZV beim Deutschen Wetterdienst in Auftrag geben. Entsprechende Mittel sind im Haushalt für das kommende Jahr eingestellt, den der Zweckverband am Mittwoch einstimmig beschlossen hat.
Rund 11.500 € wird das Luftgutachten kosten - und damit 2.000 € weniger als ursprünglich gedacht. Doch nicht nur deswegen fiel der Beschluss, den Deutschen Wetterdienst zu beauftragen, einstimmig aus. "Das Prädikat "Luftkurort" ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können", betonte ZV-Vorsteher Jörg Lempertz. Zudem sei das Prädikat auch erforderlich, um Fremdenverkehrsbeiträge erheben zu dürfen. Die vergleichsweise hohen Kosten für das Gutachten müsse man in Relation zur Gültigkeitsdauer der Analyse sehen: Fällt das Gutachten positiv aus, dann darf sich Riedener Mühlen weitere zehn Jahre als Luftkurort bezeichnen.
Insgesamt sieht Lempertz den Zweckverband auf einem guten Weg, was er am Etat für das kommende Jahr festmachte. "Wir haben einen umfangreichen Haushalt, der den guten Maßnahmen, die wir eingeleitet haben, Rechnung trägt", sagte Lempertz. Neben den Ausgaben für das Gutachten zur Luftqualität sind im Etat auch Investitionen in Höhe von 60.000 € für den Bau des neuen Servicegebäudes nahe der Liegewiese am Waldsee Rieden vorgesehen.
Diese Vorhaben, das vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird, läuft bereits. Das neue Gebäude soll im kommenden Frühjahr stehen, kündigte Lempertz an. Zur nächsten Badesaison gibt es dort erstmals Umkleideräume, Duschen und Toiletten an der Liegewiese. In einem zweiten Gebäudeteil richtet eine Investorengemeinschaft einen Kiosk und ein Café ein.
Darüber hinaus sieht der Haushalt auch Investitionen an der Heilquelle bei Volkesfeld vor. "Da können wir noch einiges machen", sagte Lempertz, der den touristischen Wert der Quelle für den Ort betonte. Für die touristische Aufwertung der Quelle ist ein Betrag von 4.000 € vorgesehen.
Bericht aus der Rhein-Zeitung
 Ehrentag des Alters in Rieden

Tolles Programm im Schützenhaus
Am ersten Adventssonntag hatte die Ortsgemeinde Rieden alles Bürger und Bürgerinnen ab siebzig Jahren zu einem festlichen Tag in das Schützenhaus eingeladen und fast alle kamen. Beinahe 100 Gäste konnten Ortsbürgermeister Theo Krayer und Verbandsbürgermeister Jörg lempertz bei ihren kurzweiligen Ansprachen in der weihnachtlich geschmückten Halle begrüßen. Der Gemeinderat und deren Helfer sevierten gekonnt Kaffee und Kuchen, ehe die Kindergartenkinder von Rieden den Senioren ein unterhaltsames Ständchen brachten.
Anschließend trat der Gesangverein Rieden mit seinem Dirigenten Günther Nett auf dei Bühne und unterhielt die Gäste mit einigen zur winterlichen Jahreszeit passenden Liedern. Schlag auf Schlag ging es weiter: Die Kinder des 4. Schuljahres der Grundschule Rieden boten ein abwechslungsreiches Programm dar. Die Flötengruppe spielte verschiedene Stücke wie beispielsweise "Old mac Donald" und "Barap". Querflötistin Zelda Stavariu-Müller und Trompeter Leo Schonschek trugen in professioneller Manier wunderbare Solostücke vor. Mit Gedichten über den Nebel und mit einem sehr schönen "Nebellied" stimmten die Kinder auf die eher dunkle und kalte Jahreszeit ein.
Ein weiteres Highlight folgte anschließend mit Erika Nett und Wolfgang Reuter als Opa mit seiner Enkelin. Mit den wunderschönen Liedern "Schön war die Jugendzeit" und "Großpapachen" sangen sie sich direkt in die Herzen der begeisterten Gäste. Begleitet wurden die beiden von Günther Nett am Klavier.
Danach forderte Pater Rainer alle zum Misingen auf, worauf ca. 100 Kehlen "Leise rieselt der Schnee" schmetterten. Pater Rainer erzählte außerdem eine moderne Weihnachtsgeschichte über den Jungen Tim. Das Publikum lauschte interessiert und dankte mit reichlich Applaus.
Um das abwechslungsreiche Programm noch zu vervollständigen, kam nun der angekündigte Überraschungsgast: "Die goldenen Stimme vom Schorenberg" alias Theo Racke. Von "Please release me" bis "Ich werde 100 Jahre alt" reicht sein abwechslungsreiches Repertoire, wovon er hier einiges zum Besten gab. Zum Schluss sang er im Duett mit Erika Nett das Lied: "Rieden, mein schöner Heimatort", welches vor einigen Jahren von seiner Mutter, Irma Racke, getextet worden war.
Zu fortgeschrittener Stunde stand dann ein weiterer Überraschungsgast vor der Tür: Der Heilige Nikolaus persönlich. Nikolaus (alias Manuel Doll) nahm dann zusammen mit dem Bürgermeister und den Gemeinderatsmitgliedern die Ehrung der beiden ältesten anwesenden Mitbürger vor. Dies waren die 87-jährige Maria Geist und der 86-jährige Ernst Racke, die mit Blumen und schönen Präsenten bedacht wurden.
Nach dem nun zu Ende gehenden offiziellen Teil des schönen Nachmittags mit einem tollen und umfangreichen Programm tischten die Helferinnen und Helfer das leckere Abendessen auf. "Heute haben wir schöne und abwechslungsreiche Stunden im Schützenhaus erlebt, das war die richtige Einstimmung auf die kommende Adventszeit", so die einhellige Meinung der Anwesenden, die gemeinsam noch ein paar schöne Abendstunden bei allerleit Verzellche verbrachten.
Bericht aus der Blick aktuell Nr. 49, von Hiltrud Brüser
 Kegelwanderung 2008

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 An der Zwischenstation "Rodderhöfe" versorgte Vorsitzender Manfred seine KGler mit heißen Getränken und einem leckeren Snack.
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 Beim traditionellen Geschlechterkampf siegten die Damen in souveränder Manier.
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KG Rieden 1934 e.V.
Am Samstag, 22. November d.J. veranstaltete die KG Rieden seinen traditionellen Jahresausflug für alle Mitglieder und Aktiven der vergangenen Session. 25 frisch gewaschene, erwartungsfrohe Wandersfreunde trafen sich gegen Mittag in Rieden-City, um anschließend zu einer schönen Wanderung durch die winterliche Landschaft aufzubrechen. Mit dem Wetter hatte man einen absoluten Glückstreffer erzielt: Über schneebedeckte Wiesen und Felder bei herrlicher Winterluft marschierte der illustre Trupp Richtung Rodderhöfe. Dort angekommen, wartete Oberjeck Manni schon mit einem leckeren Snack auf die hungrige und durstige Meute. Nachdem sich alle ganz stilecht mit wangenrötendem Glühwein und Gerstensaft aus dem Hause Th.Simon wieder aufgewärmt hatten, ging die Reise weiter durch die weiße Landschaft ins nachbarliche Ettringen.
Die Stimmung war bereits schon im oberen Level, als es hieß: Wer wird Kegelmeister der KGR? Von großer und kleiner Hausnummer über Mensch ärgere dich nicht bis hin zur Fuchsjagd und 17+4 konnte jeder seine besonderen Talente und Fähigkeiten entwickeln und kämpfte um Punkte und Pudel. Sogar das Maikäferspiel fand viele neue Fans. Abwechslungsreiche Wettkämpfe und gute Stimmung ließen den Nachmittag viel zu schnell vorüber gehen, so dass gegen Abend das gemütliche Beisammensein im Restaurant folgte.
Dort stärkten sich die Teilnehmer mehr oder weniger zeitnah mit deftigen Gerichten und schmetterten die neue KG-Hymne, das Fliegerlied, dazu. Denn heut war so a schöner Tog! Als gegen Mitternacht die Heimreise nach Rieden angetreten wurde, war die Party aber noch lange nicht zu Ende. Vorsitzender Manfred ließ es sich nicht nehmen, den tollen und harmonischen Tag mit einem kleinen Absacker im Brüserchen Anwesen zu beenden. Das Angebot wurde dankbar angenommen und so feierte die Ausflugsschar noch bis in dei frühen Morgenstunden. Am Ende eines grandiosen Tages waren sich alle einig: Das sollten wir bald wieder machen! Schön war´s!
 St. Martin ritt durch Rieden

Hell leuchtete das Martinsfeuer in der Langenbahn
Mit einem Gottesdienst in der St. Hubertuskirche begann die Feier zu Ehren des Heiligen Sankt Martin in Rieden. Gestaltet von den Kindern der Grundschule sowie den Maxis des Kindergartens konnten die Gottesdienstbesucher eine schöne und feierliche Darstellung der Geschichte von Sankt Martin erleben. Im Anschluss an den Gottesdienst formierten sich dann die zahlreichen Kinder mit ihren Eltern und Verwandten vor der Kirche. Sankt Martin hoch zu Ross führte den großen Zug würdevoll an.
Die Route verlief durch die Kirchstr., Brunnenstraße, Hubertusstraße, Oberstraße, Kirchstraße, Bachstraße und entlang des Rehbachs zum Wassertretbecken in der Langenbahn. Viele Anwohner hatten ihre Häuser mit Fackeln, Laternen und Kerzen geschmückt. "Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir...", so schallte es aus vielen Kehlen durch die Straßen von Rieden.
Man merkte deutlich, dass der Spielmannszug Rieden in den vergangenen Wochen eifrig geprobt hatte. Nicht nur Martinslieder, sondern auch flotte Märsche waren zu hören. Extra für Sankt Martin werden jedes Jahr Anfang Oktober Flöten, Becken und Lyra poliert, wenn es wieder heißt "Proben für den Martinszug". Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden, dass der eigentlich inaktive Spielmannszug für Sankt Martin wieder aktiv wird. Singend präsentierten die kleinen und auch großen Teilnehmer stolz ihre oft selbst gebastelten Laternen, bis sie am Wassertretbecken angekommen waren, wo das Martinsfeuer schon lodernd brannte.
Gesichert wurden das Abbrennen sowie der Umzug in gewohnt souveräner Weise durch die Freiwillige Feuerwehr Rieden. Nachdem das Feuer bewundert worden war, ging es weiter zum traditionellen Döppeskoche-Essen in die Schulsporthalle. Bereits am frühen Nachmittag hatten sich dort einige Helfer eingefunden, um die nötigen Vorbereitungen für die erwartet hungrige Martinsschar zu treffen. Die Ortsgemeinde Rieden, in Kooperation mit dem Vereinsring, hatte alles hervorragend organisiert, so dass die Martinswecken für die Kinder und der Döppeskoche für die Großen weggingen wie warme Semmeln.
Einhellige Meinung aller Teilnehmer: "Schade, dass sich an Kirmes nicht so viele Menschen in der Halle getroffen haben.."
Bericht aus der Zeitung Blick aktuell, Mendig Nr. 47/2008, -HB-
 Riedener Kirmes war gekennzeichnet von einem bunten Unterhaltungsprogramm

Riedener Kirmes war gezeichnet von einem bunten Unterhaltungsprogramm
Vom vergangenen Samstag bis zum Dienstag drehte sich in Rieden wieder alles rund um das Kirchweihfest.
Traditionell ging es bereits am Samstagnachmittag bei dem Kirmesbaumaufstellen zu. Nach dem man den Baum im Vorfeld bereits gefällt und dessen Rinde abgeschält hatte, wurde dieser von den Junggesellen zu seinem angestammten Platz an den Kirmesplatz transportiert. Hier angekommen wurde dieser zunächst mit bunten Flatterbändern dekoriert, ehe er unter Zuhilfenahme eines Treckers vor den Augen der Zuschauer gen Himmel gestemmt wurde. Mit dem anschließenden obligatorischen Fassanstich, welchen Ortsgemeindebürgermeister Theo Krayer gekonnt vollzog, wurde anschließend die diesjährige Kirmes offiziell eröffnet. Bei der Zeremonie flossen insgesamt 50 Liter Gerstensaft auf Kosten der Gemeinde durch die durstigen Kehlen der Besucher.
Ein Highlight der diesjährigen Kirmes erwartete die Besucher dann bereits am Samstagabend, denn die Junggesellen hatten zu einer Partynacht in die Mehrzweckhalle eingeladen.
Der Sonntag stand derweil ganz im Zeichen des Patronatsfestes. Die Mitglieder der St. Hubertusschützenbruderschaft trafen sich zum gemeinsamen Kirchgang am Anwesen Bauelemente Porz, um dann gemeinsam dem feierlichen Hochamt beizuwohnen. Im Anschluss daran setzte sich ein Festumzug, musikalisch begleitet von der Blaskapelle Weibern, von der Pfarrkirche aus in Richtung Schützenplatz in Bewegung, wo wie bereits im Vorjahr der traditionelle Kirmesfrühschoppen der St. Hubertusschützen stattfand. Wer jedoch lieber in unmittelbarer Kirmesplatznähe die zahlreichen Fahrgeschäfte für Jung und Alt, die Schieß-, Spiel- und Losbuden und die Geselligkeit genoss, der wurde auch in diesem Jahr im Foyer der Mehrzweckhalle von den Migliedern der Freiwilligen Feuerwehr wieder aufs Beste beköstigt.
Der Kimesmontag stand dann wie jeher im Mittelpunkt des Katholischen Junggesellenvereins und dessen Wirken. Mit dem Kirchgang und anschließenden Totengedenken am Morgen, setzten sie auch in diesem Jahr diese Tradition fort, ehe in der Mehrzweckhalle der traditionelle Früh- und Dämmerschoppen begann. Dabei sorgte vom frühen Nachmittag bis zum späten Abend die Musiker-Formation "Joot Drop" mit ihrem breit gefächerten und fulminanten Repertoire für eine erstklssige Unterhaltung der Gäste. Während man an den Tischen gemeinsam schunkelte und auf den Tischen tanzte, wurde vor der Bühne auf der Tanzfläche das Tanzbein geschwungen.
Am Dienstag klang die Kirmes dann in den Gaststätten sowie auf dem Kirmesplatz wieder aus.
Die schönen Kirmestage vergingen leider wie im Fluge und für Viele wieder einmal viel zu schnell.
Bericht aus dem Mendiger Mitteilungsblatt KW 46
 Kirmesfrühschoppen der St. Hubertusschützenbruderschaft

Langjährige Mitglieder wurden geehrt
Im Rahmen der Riedener Kirmes fand am vergangenen Sonntag wieder der traditionelle Frühschoppen der St. Hubertusschützenbruderschaft statt. Bis in unsere heutige schnelllebige Zeit haben die Schützen, an der Spitze mit Brudermeister Jürgen Rausch, das bürgerliche Brauchtum mit seinem Glanz und Stolz gerettet. Das dies so ist, dass bewiesen die Schützenschwestern und -brüder, als sie am vergangenen Sonntag wieder ihr traditionelles Patronatsfest und den damit verbundenen Frühschoppen begingen. Gemeinsam mit rund 40 anderen Kirchengemeinden im Bistum Trier feierten die Riedener, allen voran die Schützenbruderschaft, die unter dem Patronat des Heiligen Hubertus steht, diesen Ehrentag. Nach dem gemeinsam begangenen Kirchgang und anschließendem Umzug mit musikalischer Begleitung durch die Blaskapelle Weibern trag man sich zum gemütlichen Beisammensein und Mittagessen in der Schützenhalle. Ebenfalls wie bei dem Festumzug bildeten die Musikanten der Musikkapelle Weibern auch hier den musikalischen Rahmen der Veranstaltung und das zum nunmehr 36. Mal in Folge. Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzte Brudermeister Jürgen Rausch auch dieses mal wieder die Gelegenheit, um im Rahmen des Frühschoppens langjährige und verdiente Schützen zu ehren. Dabei wurde der Brudermeister von Joachim Engel (stellv. Brudermeister), Heinz Breil (Schießmeister) und Franz-Willi Reutelsterz (stellv. Bundesmeister) bei der Ehrungszeremonie unterstützt. Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft bei der Hubertusbruderschaft können Anja Rausch-Weiler, Petra Schäfer, Manfred Brüser und Stefan Breil zurückblicken. Für eine 40-jährige Mitgliedschaft wurden Urban Meid und Rolf Hilger mit Urkunde und Orden geehrt. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Frühschoppens die jeweiligen Vereinsmeister in den verschiedenen Klassen mit Pokalen und Orden ausgezeichnet. Anschließend an die vielen Ehrungen und Auszeichnungen gab es dann einen kulinarischen Leckerbissen, denn den Schützenbrüdern und Schwestern wurde die allseits beliebte hausgemachte Gulaschsuppe aufgetischt. So feierte man, gestärkt durch die kräftige Gulaschsuppe, im Kreis der Schützenbrüderschaft und der Dorfgemeinschaft in geselliger und freundschaftlicher Runde den diesjährigen Frühschoppen bis weit in den Nachmittag.
Bericht aus dem Mendiger Mitteilungsblatt in der KW 46  Einschulung in Rieden

Rieden. Zur Einschulung der 13 Schulanfänger in Rieden überreichte die Bäckerei Hilger den Kindern eine schöne Überraschungstüte. Beim Besuch der Bäckerei übergab Frank Hilger persönlich jedem Schüler u.a. ein Teilchen – versehen mit dem Namen der ABC-Schützen. Mit großer Begeisterung nahmen die Schüler das Präsent entgegen und ließen es sich anschließend in der gemeinsamen Pause gut schmecken.

 Erfolge für den Tourismus

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 Der Riedener Waldsee weist exzellente Wasserwerte auf. Schwimmen, Baden und Surfen sind daher bedenkenlos möglich.
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Waldsee Rieden verfügt über beste Badewasserqualität
Mit großer Freude nahmen Bürgermeister Jörg Lempertz und sein Amtskollege, der Riedener Ortsbürgermeister Theo Krayer die Nachricht der zuständigen Wasserprüfbehörden entgegen.
"Exzellente Wasserqualität" lautet die Bewertung der zuständigen Behörde, die dem See damit das Siegel "Europäisches Badegewässer" verleihen.
Noch 2001 war die Wasserqualität des Riedener Waldsees mangelhaft und für Badegäste und Surfer gesperrt worden. Dank der umfangreichen Sanierung des Gewässers und der damit verbundenen beherzten Weitsicht der Kommunalpolitik konnten von den zuständigen Wasserbehörden diese hervorragende Badewasserqualität zur Freude vieler Bade- und Urlaubsgäste jetzt ermittelt werden. Das damalige Konzept, den Waldsee baulich zu regenerieren und ein entsprechendes Feriendorf durch die Projektgesellschaft "Waldsee Rieden" zur touristischen Aufwertung von Rieden und der gesamten Region zu errichten´, kann Dank dieser Entscheidung heute erfolgreich fortentwickelt werden.
Für Jörg Lempertz, Verbandsvorsteher des "Fremdenverkehrszweckverbandes Waldsee Rieden", war dies der richtige Schritt in die richtige Richtung. "Wir sind heute froh, dieses schwierige und herausfordernde Verfahren erfolgreich gemeistert zu haben. In diesem Projekt steckt viel Kraft. Die hervorragenden Wasserwerte und das gepflegte Seeumfeld werden die ohnehin schon große Anziehungskraft des Waldsees weiter wachsen lassen", so Bürgermeister Lempertz weiter.
Ortsbürgermeister Theo Krayer zeigt sich glücklich. "Wenn sich einmal herumgesprochen hat, dass der Riedener Waldsee ein guter Badeort mit Spitzenwasserwerten ist, wird der Tagestourismus weiter stetig zunehmen. Die Anlage erfreut sich bereits derzeit großer Beliebtheit. "Das Baden inmitten der Vulkanlandschaft bereitet einfach Freude", so Krayer abschließend.
Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Mendig in Blick aktuell Nr. 29/2008
 Ortsnamensvettern feiern in Rieden

Treffen in der Eifel war echte Großveranstaltung - Gäste aus In- und Ausland
Alle zwei Jahre kommen Menschen aus sechs deutschen und einer schweizerischen Ortschaft zusammen. Sie alle haben eines gemeinsam. Sie kommen aus Orten, die Rieden heißen. Im örtlichen Rieden wird dann großes Namensvettern-Treffen gefeiert.
Riedener aus dem In- und Ausland kamen am Wochenende in der Verbandsgemeinde Mendig zusammen. Das Treffen, das abwechselnd in einem von sechs deutschen Orten und einem schweizerischen Ort namens Rieden stattfindet, hat sich mittlerweile zu einer echten Großveranstaltung entwickelt. Rund 1000 Riedener waren jetzt in Rieden in der VG Mendig zu Gast.
Zum vierten Mal in der Geschichte des Treffens hatte der TV Rieden/Eifel das Fest auf die Beine gestellt. "Wir sind soltz darauf, der Gastgeber für das 20. Rieden-Treffen zu sein", sagte Ortsbürgermeister Theo Krayer bei der Begrüßung der Gäste auf dem Sportplatz.
1976 wurde das Fest vom damaligen Vorsitzenden des Turnvereins, Reinhold Andres, in Rieden in der Eifel ins Leben gerufen. Ein Jahr später fanden sich schon insgesamt 220 Vertreter aus Rieden-Günzburg (Bayern), Kaufbeuren (Ostallgäu), Rosengarten (Schwäbisch Hall) und Würzburg (Bayern) zur Organisation der Veranstaltung zusammen.
Schon bald bekam das Rieden-Treffen dann sogar internationalen Zuwachs: Auch Rieden in der Schweiz nahm an der Veranstaltung teil. "Damals ahnte wohl kaum jemand, dass es dieses Treffen auch 31 Jahre später noch geben würde", meinte der heutige Vorsitzende des TV Rieden, Andreas Doll. Seit Anfang Januar hatte er gemeinsam mit einem 18-köpfigen Organisationsteam die Jubiläumsfeier auf dem Riedener Sportplatz geplant. "Unzählige Sitzungen, literweise Wasser, kiloweise Nervennahrung und jede Menge Spaß stekcen hinter dieser perfekten Organisation", erklärte Doll.
Dass sich auch das Programm des Traditionsfestes sehen lassen konnte, ist vor allem dem TV Rieden zu verdanken. Dieser hatte sich ein tolles Programm ausgedacht. Mit einer Party, bei der die Gruppe "Bounce" im Festzelt auftrat, begann das Treffen. Bei einer Spaßparade machten sich die Teilnehmer dann gestern bei Temperaturen um 30 Grad Celsius so richtig nass. Aber auch Geschicklichkeitsspiele und Parcours galt es hierbei zu bewältigen. "Der absolute Höhepunkt war für mich und meine Freunde das Fußballturnier und das Spiel ohne Grenzen am Samstag". lautete gestern die Bilanz von Christian Klein aus Rieden-Würzburg. "In zwei Jahren bin ich auf jeden Fall wieder dabei", so der 24-jährige. Voraussichtlich wird das Rieden-Treffen dann zum dritten Mal in der Schweiz stattfinden.
Bericht von Julian Turek aus der Rhein-Zeitung vom 30.06.2008


 Wiederaufstieg in die Kreisliga B

Die SG Wehr/Rieden/Volkesfeld freut sich über ihren Erfolg
Große Freude herrscht bei der SG Wehr/Rieden/Volkesfeld über den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga B. Nachdem die Mannschaft von Trainer Walter Porz in den Vorwochen bei der DJK Kruft/Kretz erfolgreich war und auch am letzten Wochenende den Tabellenführer aus Eich/Kell besiegen konnte, war der Elf vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison der Tabellenplatz 2 nicht mehr zu nehmen. So konnte die 4:1 Niederlage in Miesenheim am letzten Spieltag die Freude über den sehr erfreulichen Saisonverlauf nicht trüben. Die zweite Mannschaft verabschiedete sich mit einer knappen 0:2 Niederlage gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga D, SG Westum/Löhndorf II in die Sommerpause. Beide Mannschaften und Trainer freuen sich auf eine erfolgreiche Saison 2008/09.
 Graffiti an der Schulsporthalle

VG-Verwaltung: Nicht auf das Gebäude klettern
Unbekannte haben in den vergangenen Tagen die Rückseite der Schulsporthalle in Rieden mit Graffiti beschmiert. Das teilte jetzt die Verwaltung der Verbandsgemeinde (VG) Mendig mit. Außerdem haben die Unbekannten auf dem Kirmesplatz die Einlegeroste der Gullys herausgenommen, und auch die nahen Garagen der Laienspielgruppe Rieden wurden "Opfer blinder Zerstörungswut", wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Die Verursacher müssen nun mit einer Anzeige und Schadenersatzforderungen rechnen.
Darüber hinaus stellt die VG-Verwaltung klar, dass es nicht gestattet ist, auf das Dach der Schulsporthalle zu klettern. In jüngster Vergangenheit sind jedoch Kinder und Jugendliche beobachtet worden, die auf dem Hallendach gespielt haben. Die Verwaltung weist zum einen auf die Gefahr hin, in die sich die Kinder und Jugendlichen begeben. Zum anderen macht sie deutlich, dass durch das Betreten des Daches auch Schäden verursacht werden können, deren Reparatur eine hohe finanzielle Belastung darstellt. Die Verwaltung möchte einerseits an die Einsicht der Kinder und Jugendlichen appellieren. Andererseits bittet sie auch die Riedener Eltern, ihre Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen, in die sie sich begeben, wenn sie auf dem Dach der Schulsporthalle spielen.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 18.04.2008
 Hüpfertour 2008 des CDH Rieden 1992

Endlich ist es wieder soweit: Die nächste KulTour des Hüpferclubs Rieden steht auf dem Programm! Ziel ist diesmal-nach diversen Highlights wie Hamburg, München, London, Paris, Berlin, Prag usw.- florentinische Stadt an der Elbe: Dresden!
Termin: 28. bis 30. November (1. Adventswochenende). Los geht´s am Freitagmorgen ab Rieden-City um 4.30 Uhr Richtung Flughafen Köln-Bonn, der Rückflug findet am Sonntagnachmittag um 16:35 Uhr statt. Auf dem abwechslungsreichen Programm steht unter anderem ein Besuch der Semperoper (Abendvorstellung) sowie die traditionelle Stadtrundfahrt mit Gisela. Weitere Infos folgen.
 Initiative vor dem Aus

Riedener Mütter und Väter kümmerten sich ein Jahrzehnt um Spielplatz - neue Mitstreiter fehlen
Für viele Vereine und Gruppen wird es immer schwieriger, ehrenamtliche Mitstreiter zu finden, die sich im Vorstand oder auch bei Projekten engagieren. Diese gesellschaftliche Entwicklung bekommt auch eine Initiative aus Rieden deutlich zu spüren.
Einen Spielplatz in der Ortsmitte wünschten sich die Eltern der Initiative "Ein Spielplatz für Rieden", als sie sich 1997 gründete. Dass dieser eingerichtet wurde, hat sie mittlerweile erreicht - und noch vieles mehr. Doch wegen Personalmangels muss sich die Gruppe nun auflösen.
Zwar gab es 1997 nach Auskunft des Riedener Bürgermeisters Theo Krayer bereits drei Spielplätze am Ort. Doch diese lagen den Eltern zu weit vom Ortskern entfernt. Nach der Gründung der initiative stellten sie noch im gleichen Jahr eine Bauanfrage an die Gemeinde. Mit Erfolg: Ihnen wurde ein Grundstück neben der Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt. Nach und nach richteten die Eltern den Spielplatz mit Geräten ein. Das dafür nötige Geld erwirtschafteten die engagierten Eltern mit Kleiderbörsen, die sie zweimal im Jahr veranstalteten, und mit Osterbasaren sowie Handwerker- und Weihnachtsmärkten. Einen Teil der Einnahmen spendeten sie auch dem Kindergarten und der Grundschule. Für dieses Engagement erhielt die initiative sogar einen Preis im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
Aber mit den Jahren ist die Gruppe geschrumpft: Bestand sie zu Beginn aus sieben Paaren, sind es heute nur noch vier. Deren Kinder sind mittlerweile zu alt, um den Spielplatz zu besuchen. "Außerdem können wir die Veranstaltungen in dieser Personalbesetzung nicht mehr organisieren", sagt Elisabeth Krautkrämer, die zu den Gründungsmitgliedern zählt. Deshalb will sich die Initiative nun auflösen.
"Wir sind schon seit Längerem bestrebt, Nachfolger zu finden", erzählt Krautkrämer. Doch bislang hatten sie keine Erfolg. Finden sich weiterhin keine Eltern, die die Initiative weiterführen wollen, wird sich die Gemeinde um den Spielplatz kümmern müssen. Denn bislang hatten die Eltern die Patenschaft inne und waren auch für die Instandhaltung zuständig.
Abrupt wollen die Riedener Familien Willscheid, Spiering, Doll und Krautkrämer ihr Engagement aber nicht beenden. In diesem Jahr werden sich noch eine neue Schaukel installieren. Auch Ortsbürgemeister Krayer würde sich nach eigenen Worten darüber freuen, wenn sich neue Eltern finden würden, die sich für den Spielplatz einsetzen. Denn das sei "eine tolle Sache", die die Gemeinschaft im Ort stärke.
Bericht aus der Rhein-Zeitung  Grundschüler spenden für die "Tafel"

Kinder aus Rieden übergaben jetzt den Erlös ihrer Weihnachtskarten-Aktion in Höhe von 470 Euro
Schüler der Grundschule Rieden haben der "Mayener Tafel" eine Summe von fast 470 Euro gespendet. Die Mädchen und Jungen malten Weihnachtskarten, die gedruckt und von den Kindern selbst verkauft worden waren. "Unsere Schüler haben sich dafür entschieden, den Erlös für eine schöne Aktion mit den Kindern der Tafelkunden zu verwenden", sagte Schulleiterin Anke Groß. Infrage kämen beispielsweise der Besuch eines Freizeitparks oder einer kulturellen Veranstaltung.
Gabriele Meurer vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr bedankte sich im Namen der "Mayener Tafel" für die Spende. Den Eltern, die die "Tafel" aufsuchen, "fehlen die Mittel, um mit ihren Kindern etwas Spannendes zu unternehmen", sagte Meurer. "Die Spende ist deshalb eine große Hilfe."
 Riedener Passionsspieler sanierten Kirchenmauer

Die Laienspielgruppe Rieden hat in den letzten Wochen eine Natursteinmauer an der Riedener Pfarrkirche St. hubertus saniert. Die aus heimischen Tuffstein bestehende zweischalige Wand war in den letzten Jahren besonders durch Feuchtigkeit sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.
Bei der Restaurierung wurde der untere Teil durch einen Basaltsockel erneuert. Anschließend wurden die alten Tuffsteine aufgearbeitet und wieder eingebaut. Als Abschluß dient eine Abdeckung aus Basaltlava. Nach den Naturstein- und Maurerarbeiten wurde inzwischen auch das Grünbeet im vorderen Bereich neu eingepflanzt.

 CDU-Bürgerblock fördert Tourismus und erstellt Wandersteine

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 von links: Andreas Doll, Helmut Wingender, Ortsbürgermeister Theo Krayer und Andreas Müller. Auf dem Bild fehlt: Friedhelm Hackenbruch
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Der CDU-Bürgerblock Rieden hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beschilderung der Wanderwege rund um Rieden für Touristen attraktiver zu gestalten.
Aus diesem Grunde haben sich einige Mitglieder daran gemacht, in einem 1. Schritt die Beschilderung zu erneuern. Darüber hinaus ist der CDU-Bürgerblock dabei, die Wanderwegbeschreibung auch optisch zu verbessern. An markanten Punkten sollen Hinweissteine aus Basalt die Wanderer über ihren Standort und den Fortgang der Wegstrecke informieren.
Der erste dieser Basaltblöcke wurde von Steinmetz Andreas Müller mit Schrift behauen und umgehend von Mitgliedern des CDU-Ortsverbandes am "Pierich", so die Ortsbezeichnung, aufgestellt.
Ortsbürgermeister Theo Krayer, Gemeindemitarbeiter Helmut Wingender und die Planer aus Reihen des CDU-Bürgerblockes Andreas Doll und Friedhelm Hackenbruch halfen Andreas Müller beim Aufstellen des Wandersteines. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Stein hervorragend gelungen ist.
Da ein Hinweisstein nur ein Anfang für ein abgerundetes Gesamtbild sein kann, sind bereits Steinmetzen an der Arbeit um weitere Wandersteine zu fertigen.
Der CDU-Bürgerblock bedankt sich bei Andreas Müller und würde sich freuen, wenn noch andere Steinmetze ihre berufliche Kreativität und ihr Können für die Gestaltung unserer Heimat einbringen würden.
 Für Straßen jährlich zahlen

Gemeinderat Rieden beschließt neues Abrechnungssystem - Vorreiter in der VG Mendig
Nicht nur neue Straßen kosten eine Gemeinde Geld: Auch die Sanierung der bestehenden Strecken ist teuer. Einen Teil dieser Kosten holen sich die Gemeinden von den Anliegern der Straßen wieder. In Rieden ist das allerdings jetzt anders.
Die Riedener müssen künftig jedes Jahr für erneuerte und umgebaute Straßen zahlen. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, sogenannte wiederkehrende Beiträge für den Ausbau von Straßen zu erheben. Die neue Satzung gilt rückwirkend zum 1. Januar. Rieden ist in der Verbandsgemeinde (VG) Mendig damit Vorreiter.
Bisher wurden nur die Anlieger der sanierten Straßen je nach Grundstücksgröße zur Kasse gebeten. Bei dieser Abrechnungsform fielen für größere Grundstücke auf einen Schlag recht hohe Ausbaubeiträge, oft von mehreren Tausend Euro, an.
Das ändert sich jetzt: Mit der neuen Satzung wird die Beitragslast für den Ausbau von Verkehrsanlagen wie etwa Straßen von 2007 an auf alle Grundstücke der Ortsgemeinde verteilt. Die "wiederkehrenden Beiträge für den Ausbau von Verkehrsanlagen" sind allerdings nicht mit den "jährlich wiederkehrenden Beiträgen des Eigenbetriebes der VG Mendig" zu vergleichen.
Ortsbürgermeister Theo Krayer sagte im Gespräch mit der RZ: "Die Erhebung von Beiträgen für die Herrichtung und den Ausbau von Verkehrsanlagen erfolgt nur für das Jahr, in dem eine Straßenbaumaßnahme auch durchgeführt wird, also tatsächliche Kosten entstanden sind." In der kleinen Gemeinde Rieden werde aber nicht jedes Jahr eine Straße saniert. Beiträge würden dann nicht erhoben.
Üblicherweise wird für den Gemeindeanteil bei Straßen von Prozentsätzen ausgegangen. Für Wohnstraßen sind es 30 Prozent, für Straßen mit stark innerörtlichem Verkehr 50 Prozent und für Straßen mit überörtlichem Verkehr 70 Prozent. Diese Anteile übernimmt die Gemeinde. Den verbleibenden Teil müssen die Anlieger der Straße entsprechend der Grundstücksgröße bestreiten.
Für die neue Satzung wurde daraus für die "Abrechnungseinheit 1"-Ortslage Rieden-ein Mischsatz von 42 Prozent Gemeindeanteil errechnet. Für die "Abrechnungseinheit 2"-Riedener Mühlen- bleibt es werden des starken überörtlichen Verkehrs bei 70 Prozent.
Ausbaubeiträge werden für alle Arbeiten an Straßen fällig, die der Erneuerung, der Erweiterung, dem Umbau oder der Verbesserung dienen. Für Arbeiten zur Unterhaltung oder Reparatur werden keine Ausbaubeiträge erhoben. Für Krayer und den Gemeinderat ist das neue Verfahren nur eine andere Art der Abrechnung: "Durch die Umstellung fallen keine neuen Abgaben für den Bürger an", sagt der Ortsbürgermeister.
Für in den vergangenen Jahren abgeschlossene Baumaßnahmen an Straßen, für die nur die Anlieger nach der bisherigen Abrechnungsart Ausbaubeiträge gezahlt haben, gibt es eine Übergangsregelung: Sie legt einen späteren Zeitpunkt - 15 Jahre nach der Fertigstellung - für eine erstmalige Berücksichtigung bei den wiederkehrenden Beiträgen fest.
Erstmalig zu wiederkehrenden Beiträgen kommt es demnach für die Anlieger der 2001 sanierten Blumenstraße im Jahr 2017. 2014 etwa sind die Anlieger der Straße Dornheck zahlungspflichtig. Der Ausbau der Riedener Kirchstraße fällt schon unter die neue Regelung.
Bericht aus der Rhein-Zeitung  GEO-Wanderung rund um Rieden


Einen Wandertag der besonderen Art können Natur- und Wanderfreunde am 01. Juli in Rieden bei Mayen erleben. Im Rahmen des Festwochenendes „25 Jahre Waldsee“ besteht die Möglichkeit den GEO-Wanderweg rund um den Steinmetzort zu erkunden.
Der Wanderspaß beginnt für jeden Teilnehmer ganz individuell zwischen 08.°° und 11.°° Uhr am Festzelt oberhalb des Waldsees. Die ca. 13 km lange Strecke führt zunächst über den Staudamm in Richtung Weibern. Auf diesem Weg kann man sowohl schöne Waldlandschaften aber auch später von der Höhe aus herrliche Aussichten genießen In einer stillgelegten Bimsgrube wird eine erste Raststation eingerichtet.
In dieser Bimsgrube sieht der Wanderer feingeschichtete Bims- und Aschelagen mit Schieferbruchstücken darin. Vereinzelt sind auch Stücke einer dichten, hellen Lava zu finden, die aussehen wie Bims ohne Blasen. Für alle Wissenshungrige wird hier auch die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft unter der Mitarbeit von Heinz Lempertz die Entstehung unserer einzigartigen Region erläutern.
Der weitere Weg führt Sie wieder in Richtung Rieden, vorbei an einem Steinbruch der den unter Geologen weltberühmten „Selbergit“ beherbergt. Aus diesem Gestein wurde zum Beispiel der Sockel der Riedener Pfarrkirche errichtet.
Nächste Station ist die vielen bekannte Tuffsteinwand am Riedener Sportplatz. Hier wird den Wanderern wiederum die Möglichkeit einer Stärkung gegeben, ehe es ein Stück durch den Ort in Richtung des Uttelshecker Rücken geht, von wo aus man noch mal einen herrlichen Blick auf den Ort hat. Der Rundweg durch den Schmalberg, Namensgeber des Riedener Heimatliedes, führt schließlich wieder zurück zum Festzelt.
Dort erwartet Sie neben den kulinarischen Köstlichkeiten der Riedener Gastronomen musikalische Unterhaltung durch die Goldbach-Musikanten aus Kempenich. Die ganze Familie wird an diesem Nachmittag noch mal Kurzweil erleben. Aus Andernach wird der Schiffs-Modellbauclub einige seiner Boote ausstellen, diese aber auch auf dem See paar Runden drehen lassen. Weitere Rundfahrten sind für die Gäste auf einem Boot geplant. Ein Gewinnspiel, eine Hüpfburg sowie eine reiche Kuchentafel runden das Angebot ab.


 Ein tolles Erlebnis!


Zwei Musiker des Staatsorchesters der Rheinischen Philharmonie Koblenz zu Gast im Kindergarten Rieden.
„Peter und der Wolf“ ein musikalisches Märchen von Sergej Prokofjew, war Inhalt eines Projekts der MAXIS im Kindergarten.
Über mehrere Wochen beschäftigten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen in vielfältiger Weise - hier ein Auszug:  | Vorlesen des Märchens
|  | Kennen lernen der Personen und Tiere und die dazu gehörenden Instrumente
|  | Bildvorlagen zu den einzelnen Szenen, die man ausmalen kann
|  | Das Bilderbuch: Peter und der Wolf
|  | Hören der CD - das musikalische Werk
|  | Mimik und Theater - jedes Kind schlüpfte in eine Rolle
|  | Gestaltung eines Memorys
|  | Kreativität: selbst gemalte Figuren und Instrumente
|  | Poster: Welche Instrumente gehören zu einem Symphonieorchester! |
Mit Begeisterung und Ausdauer waren die Kinder bei der Sache und dann kam der Höhepunkt:
Frau Bauer (Geige) und Herr Walter (Klarinette) von der Rheinischen Philharmonie zeigten den Kindern u.a.: „Wo ist der Unterschied zwischen einer Geige und einer Klarinette?“ Aus welchem Material sind sie gemacht und wie klingen sie. Viele Fragen wurden gestellt und in kindgerechter Form toll erklärt. Es wurde Musik gemacht, z.B. Mozarts Zauberflöte und natürlich Stücke aus „Peter und der Wolf“.
Auch die jüngeren Kinder hatten die Gelegenheit sich die Instrumente an zu sehen und an zu hören - Also, klassische Musik hautnah!


 Bauen am Waldsee ist neu geregelt

Riedener Rat ändert Bebauungsplan - Bereits 22 Grundstücke verkauft
Eine Ferienhaussiedlung mit mehr als 100 Grundstücken entsteht derzeit am Riedener Waldsee. Wie die Häuser aussehen dürfen, hat nun der Rat geregelt.
Der Riedener Gemeinderat hat einstimming einige Änderungen des Bebauungsplans für den Ferienpark "Waldsee Rieden" und die Straßenplanung für das Neubaugebiet "Erweiterung Dornheck" beschlossen. Vergeben wurde außerdem der Auftrag zum ortsgerechten Neuausbau eines Teilabschnitts der Kirchstraße.
Die Bebauungsplanänderungen für das Feriendorf am Riedener Waldsee waren von der Projektgesellschaft "Waldsee Rieden" beantragt worden. Für die Stützmauern der hanglagigen Grundstücke waren bisher zwei Meter als Obergrenze festgeschrieben. Nach dem Beschluss des Riedener Gemeinderats sind nun 2,50 Meter als maximale Höhe zulässig.
Geändert haben die Ratsmitglieder auch die Vorgaben für die Dacheindeckungen. Waren bislang nur die Farben olivegrau, schiefergrau und blaugrau zugelassen, darf nun auch olivebraun, kastanienbraun und beige-braun eingedeckt werden. Nicht erlaubt sind glänzende Eindeckungen. Die Dachneigung darf bis zu 38 Grad betragen. Eine Dachbegrünung oder eine Eindeckung mit Holzschindeln sowie die Integration von Solaranlagen lässt der geänderte Bebauungsplan zu. Die maximale Gebäudehöhe wurde auf sechs Meter festgesetzt.
Geändert wurde auch der Ablauf der Erschließung für die 5 Bauabschnitte. Der höchstgelegene fünfte Bauabschnitt wird vorgezogen, weil dort zwei Grundstücke verkauft worden sind, die nun so schnell wie möglich bebaut werden sollen. "Ein weiterer Grund ist, dass für Interessenten die Größe des Gebiets durch die vorgezogene Erschließung des fünften Bauabschnittes viel besser zu erkennen ist", sagt Günther Kröll von der Projektgesellschaft "Waldsee Rieden". Von den 102 Grundstücken des Feriendorfes am Riedener Waldsee sind 22 bereits verkauft. Auf acht Grundstücken wird bereits gebaut, zum Teil sind die Häuser schon fertiggestellt. "Verträge für fünf bis acht Grundstücke stehen kurz vor dem Abschluss und bedürfen nur noch der notariellen Beglaubigung", sagt Kröll.
Ortsbürgermeister Theo Krayer und der Gemeinderat zeigten sich mit der Entwicklung sehr zufrieden, zumal schon weitere potenzielle Käufer ihr Interesse signalisiert und um Gesprächstermine gebeten haben. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, teilte mit, dass vor wenigen Tagen die Untersuchung des Waldsees eine Sichttiefe von 1,40 Meter ergeben habe. Gefordert sei für das Badegewässer ein Meter.
Bericht von Rolf Behne aus der Rhein-Zeitung vom Mittwoch, 23.05.2007


 Herrlicher Blick auf den Waldsee Rieden

Der Riedener Waldsee bietet in diesen Tagen ein wunderbare Landschaft, die herrlich zum Verweilen einlädt. Die blühenden Gräser und Wälder, sowie das hervorragende Wetter bringen die Urlaubsathmosphäre vor die Haustür. Bei einer Wanderung um den See und einer Einkehr in die Seehütte lässt es sich herrlich entspannen. Geniessen Sie das Ambiente, gerade auch in den Abendstunden und besuchen Sie das EU-Badegewässer Waldsee Rieden. Aber auch die restliche Landschaft um Rieden hat einiges zu bieten. Gerade beim Fest "Sommer am See" (Details siehe nachfolgenden Bericht) können Sie sich hiervon überzeugen.


 Künstliche Insel für den Waldsee Rieden

Erfolgreicher Versuch mit Plattform im Badegewässer - Gäste begeistert
Auch im nächsten Sommer steht der Waldsee in Rieden wieder Badegästen offen. Die Weichen stellt jetzt der Zweckverband.
Eine positive Bilanz für den Riedener Waldsee, der nach EU-Richtlinien als Badegewässer eingestuft wurde, hat jetzt Bürgermeister Jörg Lempertz bei der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Waldsee Rieden gezogen. Von den Riedenern und den Besuchern habe es gute Noten für den neuen, naturnahen Spielplatz, das gepflegte Umfeld und die Wasserqualität gegeben.
Vor allem die vorübergehend im See verankerte Plattform zum Ausruhen und zum Sonnenbaden hatten die Besucher gerne genutzt, sagte Lempertz. Das habe zu der Idee geführt, eine solche künstliche Insel dauerhaft zu installieren. Diese solle auch mit einer kleinen Rutsche versehen werden. Landrat Albert Berg-Winters äußerte als Verbandsvorsteher Bedenken darüber, ob ein solches Vorhaben in die Landschaft passe. Das müsse geprüft werden. Auch Klara Heuft konnte sich mit dem Vorschlag nicht anfreunden. "Der Waldsee ist ein naturnahes Badegewässer und kein Schwimmbad", wandte sie ein.
Die Versammlung einigte sich darauf, dass zunächst Fotos und Unterlagen beschafft werden sollen, um dann noch einmal darüber zu diskutieren, ob der Vorschlag auch so realisiert werden könne.
Im kommenden Jahr steht auch das 25-jährige Jubiläum des als Stausee gebauten Riedener Waldsees an. Ortsbürgermeister Theo Krayer teilte mit, dass unter Beteiligung aller Vereine der Gemeinde dafür ein großes Programm vorbereitet werden.
Mit Schreiben vom 15. Mai 2006 hatte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Zulassung des Waldsees Rieden als Badegewässer für die Badesaison angeordnet. Die Zulassung erfolgte mit der Auflage, den Fischbestand zu überprüfen und die Karpfen aus dem See zu entfernen, da die Tiere den Untergrund aufwühlen und das Gewässer verunreinigen.
Mit Rücksicht auf den Artenschutz, die Laichzeit der Frösche und die Eiablage der Libellen sowie der Badesaison hatte man das Abfischen auf den Oktober verschoben. Mit dem von einem Motorboot gezogenem Schleppnetz wurden rund 2,5 Tonnen Fische eingefangen. Dabei handelte es sich zu 90 Prozent um Silberkarpfen. 24 Silberkarpfen verfingen sich in den Stellnetzen.
Der Waldsee Rieden braucht, so ist es vorgegeben, einen ausgewogenen Fischbesatz. Dieser soll sich zu 70 Prozent aus Friedfischen und zu 30 Prozent aus Raubfischen, wie Hecht, Zander, Barsch und Aal zusammensetzen. Im Frühjahr sollen deshalb Raubfische in dem See ausgesetzt werden. Dann darf auch nicht mehr geangelt werden, damit sich die Fische gut entwickeln können.
Bericht aus der Rhein-Zeitung Nr. 281 vom 04.12.2006



 Ortsbürgermeister stand Rede und Antwort

Interview mit Theo Krayer zum Thema Waldsee Rieden
Theo Krayer, seit 30. August 2004 Ortsbürgermeister von Rieden, ließ sich jetzt in Bezug auf den Riedener Waldsee sowie dessen Feriendorf befragen.
HB: Der Waldsee ist als Badesee wieder zugelassen. Wie ist die Resonanz der Badegäste ?
TK: Der See ist durchweg positiv angekommen. An den vielen heißen Tagen im Sommer waren die Liegewiesen voller Menschen aus Rieden und der Region, die sich begeistert ins angenehm temperierte Wasser stürzten.
HB: Hat die Zulassung als Badesee touristisch für Rieden etwas gebracht ?
TK: Ja, das finde ich schon. Die "Eifeler Seehütte", mit ihrem Inhaber Marc Günzel, die ja der nächstbetroffene ist, war sehr zufrieden in Bezug auf die sehr gute Auslastung in dieser Saison.
HB: Warum wurde im September das Wasser abgelassen ?
TK: Man hat festgestellt, dass sich zu viele Graskarpfen im See tummeln, Diese Fische wühlen sich in den Grund ein. Dadurch werden Sand und Matsch aufgewirbelt, die die Sichttiefe beeinträchtigt. Das Wasser im See ist mikrobiologisch einwandfrei. Um die Sichttiefe auf mindestens einen Meter zu bringen, (wie vom Wasserwirtschaftsamt gefordert) entschloss man sich zum Abfischen. Jetzt ist der See wieder voll gelaufen und wird regelmäßig untersucht. Die Wasserqualität ist sehr gut.
HB: Wie sieht es mit dem Freizeitgebiet rund um den See aus ?
TK: Von den 112 Häuschen, die auf dem Freizeitpark entstehen, sind vier verkauft, außerdem schon etwa 15 Grundstücke. Die Holz-Musterhäuser stehen jeden Sonntagnachmittag zur Besichtigung bereit. In der Sommersaison wurde dies gut angenommen. Auch ein Massivhaus ist zu besichtigen. Die Massivhäuser werden mit einer hochwertigen Holzverkleidung versehen, damit sie sich dem Umfeld anpassen. Direkt am Wasser sind zwei kleine Umkleidekabinen gebaut worden. Ein naturbelassener Kinderspielplatz sowie eine ebene Fläche für Feste und dergleichen sind entstanden. Auch von Joggern und Walkern wird der Uferweg gerne und oft zur sportlichen Betätigung genutzt.
HB: Welche Werbemaßnahmen werden denn seitens der Gemeinde ergriffen ?
TK: Wir geben keine Inserate oder ähnliches auf, das ist Aufgabe der Investorengruppe. Unsere Ortsgemeinde macht Öffentlichkeitsarbeit durch Feste, wie zum Beispiel dieses Jahr mit "Sommer am See". Nächstes Jahr feiern wir "25 Jahre Waldsee Rieden". Für dieses große Fest, das an zwei Tagen im Juni stattfinden wird, sind wir gerade dabei, ein professionelles Konzept zu erarbeiten. Wir hoffen natürlich auf viele Gäste aus nah und fern.
HB: Vielen Dank für das Gespräch.
Bericht aus der Blick aktuell-Mendig Nr. 47/2006


 Geschichte und Schönheiten Riedens kennengelernt

Während eines Spaziergangs informierten Alfons Krayer und Günther Schäfer über die Besonderheiten des Eifelortes
Herrliches Spätsommerwetter. Zwei Riedener Urgesteine führen durch ihr "Revier". Besser kann Heimatkunde nicht sein. Die Volkshochschule der Verbandsgemeinde Mendig lud ein zur informativen Ortsbegehung, und viele Riedener sowie Gäste aus der Umgebung starteten zur 6,5 Kilometer Wanderung rund um den schönen Eifelort. Fazit: Extrem empfehlenswert.
Die Qualifikationen der beiden Führer sprechen für sich. Alfons Krayer, "Ur-Riedener", 73 Jahre, war 25 Jahre lang stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, Günther Schäfer, ebenfalls ein Urgestein des Dorfes, 74 Jahre, war bis zu seiner Pensionierung als Steinmetzmeister in Rieden aktiv.
Gleich zu Beginn gibt es Grundlageninformationen für Nicht-Riedener. Mit 1350 Einwohnern ist Rieden eine stattlich Gemeinde-am Rehbach gelegen, der tatsächlich mitten im Pfarrhaus entspringt. Die Einwohnerzahl ist seit Ende des Ersten Weltkrieges stabil geblieben, aber es sind trotzdem Häuser hinzugekommen. "Damals lebten zehn Personen in einem Haus, heute manchmal nur noch eine", schmunzelt Krayer über die Veränderungen der Lebensgewohnheiten.
Los geht es, durch einen kleinen Weg in Richtung Waldsee. "Das Gelände ist sicher und fest", ruft Schäfer. Denn der letzte Vulkanausbruch ist rund 200 000 Jahre her, die Erdkruste hier 30 Kilometer stark. Zum Vergleich: Am Laacher See spuckte der Vulkan vor nur rund 13 000 Jahren zuletzt Feuer und Asche.
Vorbei an einem sorgfältig ausgestatteten Tretbecken zum Kneippen wandert die Gruppe zu einem Sauerbrunnen, der schon mal mehr Wasser gesehen hat. Das flüssige Nass wird auch in der Zukunft ein Thema im Ort sein, wie der mitwandernde Bürgermeister Theo Krayer berichtet. Rieden hat zwar genug Wasser, ist Wasserschutzgebiet, aber um das Dorf herum wird kräftig abgepumpt.
Der Waldsee kommt ins Blickfeld. Auf 358,10 Meter Höhe liegt er, wie Schäfer exakt recherchiert hat, ein herrliches Ausflugsziel, das mit Campingplatz und Ferienhäusern noch weiter aufgewertet werden soll.
Der Weg führt hoch in den kühlen Wald. Wunderschöne Ausblicke auf den Ort eröffnen sich. Die Gruppe ist jetzt auf rund 450 Metern über Null, der Höhe, bis zu der einst die Wasserfläche reichte, sich in Urzeiten über 8,5 Quadratkilometer erstreckte. Erst die Vulkanausbrüche veränderten das Gelände. Aus der Vulkanasche endstand Tuff, ein Gestein, das seinen festen Platz im Herzen der Riedener hat. Schließlich sorgte es für Arbeitsplätze. Abgebaut wird es in Rieden nicht mehr, allerdings noch in mehreren Steinmetzbetrieben bearbeitet.
Die beiden Wanderführer lachen, denn gerade passieren sie eine große Halde Gesteinsbrocken. Ettringer Tuff erkennen sie deutlich an dessen blauen Einsprengseln, Weiberner Tuff weist weniger Einschlüsse auf. Kurze Fachdiskussionen entstehen. Ein paar Meter weiter liegt der Steinmetzbetrieb von Peter Kalenborn. Er zeigt den Wanderern gerne seine Werkshalle und demonstriert die Leistungsfähigkeit der modernen Technik, die hier zum Einsatz kommt. Computergesteuert schneiden die diamantbesetzten Seile in Minutenschnelle metergroße Gesteinsbrocken in beliebige Formen.
Nach einer erholsamen Pause, aufgewertet durch ein Gläschen Kräuterlikör, das von Christa Kalenborn gereicht wird, geht es noch mal in die Höhe. "In Rieden läuft man immer hoch oder runter", sagt ein Mitwanderer. An einer Wiese wartet mit einem reichhaltigen Vorkommen des seltenen Gesteins Selbergit ein echtes geologisches Glanzlicht. Das Selbergit hat sich wohl vor rund 450 000 Jahren aus dem Erdinnern hier hochgedrückt. Mit dem Gestein besserten die Riedener in den 20er-Jahren den Sockel ihrer Pfarrkirche St. Hubertus aus.
Es geht wieder runter und natürlich auch noch einmal hoch. Die Gruppe passiert die Schützenhalle. Ober sind eine hohe Steilwand zu bewundern und der große Fußballplatz des Ortes.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 19.09.2006
 Riedener Waldsee ist Badegewässer

Im Herzen des Riedener Kessels, den mächtige Vulkanausbrüche von 400.000 Jahren zu einem einzigartigen Naturerlebnis formten, liegt er:
Der Riedener Waldsee
Seit seiner Geburtsstunde im Jahre 1982 bildet er das Wahrzeichen der Region Rieden/Volkesfeld. Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. ein Erhoungsraum für die Bürgen unserer Heimat und Touristen aus Nah und Fern.
Im Jahre 2001 mussten alle Liebhaber dieses Gewässers einen harten Schlag verkraften. Die verschärften EU-Badegewässerverordnungen und verstärkten Mischwassereinträge fürhten zu einem Badeverbot. Kaum jemand glaubte noch an die Zukunft dieses Anziehungspunktes.
Doch die Verbandsgemeinde Mendig, der Landkreis Mayen-Koblenz und Ortsgemeinde Rieden haben engagiert gekämpft, Lösungsmöglichkeiten entwickelt und einen Weg ausgearbeitet, der den Waldsee Rieden in eine bessere als jemals dagewesene Situation führen sollte.
Mit der Gewinnung der Investorengruppe "Projektgesellschaft Waldsee Rieden" ist es gelungen, die Wasserqualität des Sees durch den Bau eines Umfahrungskanals (privates Investment über 1 Mio. €) deutlich aufzuwerten und gleichzeitig brachliegende Grünflächen für ein Feriendorfgebiet zu erschließen.
Heute ist es soweit, dass der Waldsee Rieden erstmals ein offiziell zertifiziertes europäisches Badegewäser wird. Ein See, der ausschließlich von reinsten Quellen gespeist wird und eine Wasserqualität aufweist, die beachtlich ist.

| Film wirbt für Ferienregion

DVD, die Touristen die Schönheiten der heimischen Vulkanlandschaft näher bringt
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 Sanierung des Sauerbrunnens

Gemeinderat beschließt Sanierung des Sauerbrunnens  Dreizehn Mal gibt es Rieden

 Tourismus als Perspektive

 Heimat in Rieden gefunden

 Ferienpark Stausee Rieden

Schmucke Häuser, beschauliche Ruhe  Waldsee: Verkäufe können bald beginnen



 Ortsgemeinde bietet kostenlos die Veröffentlichung von Kleinanzeigen an

 2004-05 Neue Wanderkarte der Ferienregion Oberes Nettetal erschienen

 Bildergalerie - aktuelle Bilder aus der Gemeinde -



 weitere Nachrichten aus der Region:

Lokalanzeiger Wochenspiegel http://www.mayen-net.de
Rhein-Zeitung http://www.rhein-zeitung.de 
zuletzt geändert: 08:12 20/07 2010
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