Heimat in Rieden gefunden

Im lebenswerten Ort fühlen sich auch die Zugezogenen gut aufgenommen
In Rieden lässt sich gut leben. Hier fühlen sich nicht nur die Ur-Riedener, sondern auch die zugezogenen gut aufgehoben und rundum wohl.
"Leute die Rieden als ihren Lebensmittelpunkt wählen, werden - wenn sie es möchten und wenn sie sich ein wenig in den Ortsvereinen oder im Dorfgemeinschaftsleben einbringen - mit offenen Armen in Ridde am See aufgenommen", so die Meinung von Carina Brust, Conny Doll, Daniele Kranz, Sabine Reuter und Marianne Schäfer. Und gerne erzählen sie, warum dies so ist.
"Ich stamme aus Glees und lebe seit 45 Jahren in Rieden", berichtet die 67-jährige Marianne Schäfer. Seit 18 Jahren ist sie als Obermöhn an der Spitze der Möhnen aktiv. Wie viele andere Riedener auch ist sie in mehreren Vereinen engagiert. "Ich gehöre insgesamt 7 Vereinen an und engagiere mich des Weiteren im Liturgiekreis der Pfarrgemeinde als Lektorin und Kommunionhelferin", sagt sie. Außerdem war die jung gebliebene Seniorin 16 Jahre lang Mitglied im Pfarrgemeinderat. "Ich kann nur sagen, ich habe mich hier von Anfang an sehr wohl gefühlt", bekennt Marianne Schäfer.
Voll in die Dorfgemeinschaft und auch in den Ortsvereinen integriert fühlt sich auch Conny Doll, die es vor 26 Jahren von St.Johann am Fuße des Hochsimmers ins liebenswerte Rieden gezogen hat. Wegen der großen Verwandtschaft ihres Mannes fühlte sich Sabine Reuter, die seit 1987 in Rieden lebt, auf Anhieb als "echte" Riedenerin. Die Thürerin bringt sich in vielen ehrenamtlichen Stunden im Turnverein Rieden ein.
Ein weiteres Beispiel für eine herzliche Aufnahme in den "Kreis der gebürtigen Riedener" ist auch Manfred Brüser, der Vorsitzende und "Motor" der Karnevalsgesellschaft Rieden. Ihn zog es bereits vor mehr als drei Jahrzehnten von Remagen in die idyllisch gelegene Gemeinde. Auch sein Schwiegersohn Martin Kranz, der gebürtig aus der Bierbrauerstadt Mendig stammt, hat sich voll und ganz eingelebt. In der Session 2003 schwang er als Prinz Martin I. von "Ahoi und Alaaf" gemeinsam mit seiner Frau Daniela, Prinzessin Daniele I. "von Schwaad und Lappe", das närrische Zepter in Rieden. Für Martin Kranz und seine Frau ist es selbstverständlich, in zahlreichen Riedener Vereinen aktiv mitzumischen.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 08.07.2005

zuletzt geändert: 07:53 24/08 2005
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